PC Welt Tests und Reviews
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Emeet Piko+ 4K im Test: Webcam mit hervorragender Videoqualität
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Einzigartiges Design mit zwei Objektiven
- Ausgezeichnete Low-Light-Fähigkeiten
- Hervorragende 4K-Bilder
- Langes USB-C-Kabel
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
Kontra
- Die Anwendungssoftware erfordert Optimierungen
- Mikrofone und Audiofilter sind unterdurchschnittlich
Fazit
Die Piko-Webcam von Emeetliefert exzellente 4K-Aufnahmen und ist dabei um mehrere hundert Euro günstiger als eine Ultra-Premium-Webcam.
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
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Aktueller Preis
Preis beim Test
99,99 Euro
Aktuell bester Preis: EMeet Piko+
ShopPreisProduktPreisNicht alle von uns bevorzugen es oder haben die Möglichkeit, in einem geräumigen, gut beleuchteten Büro zu arbeiten. Wenn dies nicht der Fall ist, benötigen Sie eine Webcam, die dies ausgleicht. Die Piko-4K-Webcam von Emeet tut dies und leistet dabei exzellente Arbeit.
Die Fähigkeiten dieser 4K-Webcam, insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen, sind bemerkenswert. Dabei kostet die Webcam keine 100 Euro – beeindruckend! Das ist ein fantastischer Preis für alles, was die Piko zu bieten hat.

Mark Hachman / Foundry
Design und Befestigung
Die Piko+ von Emeet verfügt nicht nur über einen, sondern über zwei Sensoren: einen 1/2,55-Zoll-4K-Sensor, der mit denen in Mittelklasse-Smartphones mithalten kann, und einen zweiten „Porträt“-Sensor.
Dieser zweite Sensor dient dazu, den Autofokus zu beschleunigen, hauptsächlich aber dazu, schlechte Lichtverhältnisse zu erkennen und auszugleichen. Beide arbeiten zusammen, ähnlich wie sich Smartphone-Kameras gegenseitig unterstützen können.
Emeet hat die beiden Sensoren nebeneinander angebracht, wie zwei Augen. Das zoomorphe Design ist bewusst gewählt und wird durch die magnetische Webcam-Abdeckung ergänzt, die wie ein Pandagesicht aussieht.
Eine kleine blaue LED leuchtet wie ein kleiner Mund auf, wenn die Kamera in Betrieb ist. Obwohl mich das nicht beeindruckt hat, sagte mir meine Frau, dass sie es niedlich findet.
Nun muss ich zu den Aspekten kommen, die mir an der Emeet Piko nicht gefallen. Zum einen ist da die Verpackung: Ich habe eine Minute gebraucht, um herauszufinden, wie man sie öffnet.
Bin ich einfach nur ungeschickt? Möglicherweise, aber Emeet legt tatsächlich einen Zettel mit Diagrammen bei, wie man die Kamera und ihr Stativ wieder verpackt, was ich noch nie zuvor gesehen habe. Wenn man erklären muss, wie man die Verpackung öffnet und schließt, ist es vielleicht an der Zeit für ein anderes Design.

Mark Hachman / Foundry
Ansonsten ist die Piko klein und kompakt: Sie misst relativ kleine 56 × 43 × 22 mm, wiegt federleichte 40 Gramm und verfügt über ein langes USB-C-Kabel, das etwas mehr als einen Meter lang ist. Auf der Rückseite der Webcam befindet sich ein USB-C-Anschluss. Für Rechner ohne USB-C-Port liegt ein USB-A-auf-C-Adapter bei.
Im Lieferumfang sind zudem eine Laptop-Clip-Halterung und ein 12,7 cm hohes Stativ mit verstellbarem Kardanringgelenk enthalten. Das Stativ ist allerdings nicht weiter ausziehbar und es ist schwer, einen festen Stand zu finden: Das Kabel neigt dazu, das gesamte Konstrukt aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Die EmeetPiko 4K-Webcam bietet praktisch alles, was eine Premium-Webcam bietet, und das für mehrere hundert Euro weniger.
Software
Wie die meisten Webcams ist auch die Piko von Emeet Plug-and-play-fähig. Viele der Konfigurationsoptionen werden jedoch erst durch die Installation der Utility-Software des Unternehmens, Emeet Studio, freigeschaltet.
Die meisten Anwendungen – ich verwende Windows Camera zum Testen der Funktionen – ermöglichen es Ihnen, die Auflösung von 4K bei 30 Bildern pro Sekunde bis hinunter zu 1440p30 und 1080p bei entweder 60 oder 30 fps anzupassen. Interessanterweise habe ich die 60-Hertz-Option nur in der Windows-Camera-Anwendung gesehen. Wenn Sie die Auflösung verringern, können Sie auch das Sichtfeld durch Zoomen auf 51 Grad einschränken.

Die eMEET Studio-App könnte noch etwas verbessert werden, von der Hervorhebung der Funktionen bis hin zur allgemeinen Textüberarbeitung. Mark Hachman / Foundry
Obwohl die Versionsnummer von Emeet Studio darauf hindeutet, dass es einige Überarbeitungen durchlaufen hat, installierte ein Test-Laptop die Software sehr langsam. Ein Neustart und das Trennen des Laptops von externen Bildschirmen schienen das Problem zu lösen.
Die Größe der Studio-App kann nicht geändert werden, aber sie nimmt nur ein kleines Fenster auf Ihrem Desktop ein. Die Benutzeroberfläche könnte für Brillenträger definitiv optimiert werden. Einige der Optionen wie die Änderung der Auflösung und einige Bildschirmfilter sind nur über eine ausklappbare Erweiterung des Fensters verfügbar, die durch einen winzigen „Vorschau“-Schalter ausgelöst wird.
Die App enthält einige nützliche Optionen, darunter die Möglichkeit, den Fokus auf das Gesicht, die obere Körperhälfte oder den gesamten Körper zu legen. Ich konnte diese Option jedoch nicht aktivieren, ebenso wie einige andere, etwa die Möglichkeit, das Gesicht zu fixieren – diese wurden offenbar für Copilot-PCs und ihre robusten NPUs entwickelt.
Der von mir verwendete Ryzen-Laptop verfügte jedoch über die NPU-Leistung, um als Copilot-PC zu gelten. Eine automatische Einstellung zur Erkennung und Optimierung des Bildes bei Gegenlicht verschlechterte die Bildqualität. Es gibt auch keine HDR-Funktion.
Ich meine, dass die Emeet-Studio-App zwar einige nützliche Optionen bietet, jedoch nicht unbedingt erforderlich ist. Einige Anwendungen (wie Windows Camera) ermöglichen eine detaillierte Steuerung, und mit der Videooption von Zoom können Sie einen „HD”-Feed auswählen. Wenn Sie jedoch Teams-Nutzer sind, werden Sie die App wahrscheinlich benötigen.
Bildqualität
Der Beweis für eine hochwertige Webcam liegt jedoch in den Bildern selbst. Seit Jahren halte ich die Webcams in Surface-Geräten für einige der besten, und ich bin nach wie vor dieser Meinung. Aber wie andere Webcams funktionieren auch diese am besten bei hellem Licht. Vergleichen Sie die Aufnahmen, die mit dem Surface Laptop Studio 2 und der eMeet-Webcam bei schwachem Licht gemacht wurden.


I think there’s a pretty noticeable difference between the two webcams. (By default, the Emeetwebcam u002du002d the photo on the right u002du002d reverses the shot.) Ich bin eindeutig nicht die fotogenste Person, aber die eMeet-Webcam hat die Beleuchtung fast perfekt eingefangen, einschließlich der feinen Details meines Gesichts und meines Hemdes.
Eine Anmerkung: Ich verwende weder eine Ringlampe noch benutze ich hier eine. Ich nehme Fotos mit einer auf meinem Monitor geöffneten Kamera-App auf, aber normalerweise habe ich Licht, das von einem Laptop projiziert wird.
Seltsamerweise funktioniert die Webcam nicht so gut bei einem Foto, das im Obergeschoss aufgenommen wurde, wo das Licht natürlicher ist, aber von der Seite kommt. Mir gefallen die Details, und ich finde, dass die Farben in beiden Aufnahmen hervorragend wiedergegeben werden. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass die Emeet Piko hier etwas besser abschneidet.

Mark Hachman / Foundry
Dies ist nicht immer der Fall, aber ein größerer Kamerasensor führt in der Regel zu besseren Aufnahmen. Die Kiyo Pro Ultra von Razer ist eine der besten, wenn nicht sogar die beste Webcam in Bezug auf die Bildqualität. Ihr 1/1,2-Zoll-Sensor trägt sicherlich dazu bei. Man könnte meinen, dass der 1/2,55-Zoll-Sensor in der Piko die Bildqualität beeinträchtigen würde, aber das scheint keineswegs der Fall zu sein.
Die Audioqualität ist unterdurchschnittlich. Die Webcam von Emeet verfügt über drei integrierte Sensoren, die in einem von drei Modi betrieben werden können: Normal, Rauschunterdrückung und Streaming. Im Normalmodus dringen einige Hintergrundgeräusche ein, wie die Hintergrundmusik, die ich zum Testen der Rauschfilterung abspiele.
Der Rauschunterdrückungsmodus lässt Hintergrundgeräusche zu, wenn sie zuerst abgespielt werden. Nachdem ich zu sprechen begonnen hatte, filterten die Mikrofone die Musik vollständig heraus – bis ich zu sprechen begann, woraufhin sowohl meine Stimme als auch die Musik aufgezeichnet wurden.
Die Musik wurde mit geringerer Lautstärke aufgenommen. Ich bin mir nicht sicher, was der Streaming-Modus bewirken soll, aber die Filterung unterschied sich nicht wesentlich vom Rauschunterdrückungsmodus, nur dass die Musik mit einer höheren Lautstärke aufgenommen wurde.
Fazit
Sollten Sie die Emeet Piko+ 4K kaufen? Auf jeden Fall, denn Sie bekommen eine hervorragende Webcam für kleines Geld.
Die Stativhalterung gefällt mir jedoch überhaupt nicht. Ich bin mir sicher, dass diejenigen unter Ihnen, die einen aufgeräumten Schreibtisch haben, die Piko in ihre Ausstattung integrieren werden. Ich habe zu viele Kabel, die herumliegen, und ich nehme täglich Änderungen an meinem Schreibtisch vor.
Ich benötige eine Webcam, die aufrechtsteht, nicht im Weg ist und die ich nicht ständig neu einstellen muss. Aber das ist kein Problem, wenn Sie einfach die Laptop-Clip-Halterung anstatt des windigen Stativs nutzen.
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Die besten Tablets im Test: Android oder iPadOS?
Für die meisten Anwender ist ein iPad zweifellos die bevorzugte Wahl – vorausgesetzt, Ihr Budget erlaubt es. Tatsächlich gibt es jedoch auch überzeugende Gründe für den Kauf eines Android-basierten Tablets. Doch welches Modell sollte man wählen? Wir haben verschiedene Geräte getestet, die jeweils ihre eigenen Stärken und Schwächen aufweisen.
Android-Tablets sind in diversen Größen und mit unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen erhältlich. Es gibt preisgünstige Modelle für den Familiengebrauch sowie leistungsstarke Tablets für den professionellen Einsatz.
iPads von Apple sind grundsätzlich teurer, bieten jedoch im Alltag wesentliche Vorteile hinsichtlich Sicherheit, Nachhaltigkeit und regelmäßiger Software-Updates. Und das sind die besten Tablets aus unseren Tests:
Apple iPad Air M3: Bestes Tablet
Preis beim Test: 699 EuroAktuell bester Preis:Ausgestattet mit dem M3-Prozessor von Apple bietet das neueste iPad Air in nahezu jeder Situation eine beeindruckende Leistung. In Verbindung mit der starken Akkulaufzeit und dem hochwertigen und dennoch leichten Design, das wir vom iPad Air gewohnt sind, gibt es hier viel zu schätzen.
Mit LCD statt OLED und einer Bildwiederholfrequenz von nur 60 Hertz mag das Display als Nachteil erscheinen, aber im täglichen Gebrauch ist es dennoch äußerst beeindruckend. Allerdings müssen Sie beim Laden Kompromisse eingehen, und das Fehlen von Face ID oder mitgeliefertem Zubehör ist bedauerlich.
Auf der Softwareseite bietet iPadOS weiterhin die beste Benutzererfahrung auf jedem Tablet, mit einer Vielzahl von speziellen Apps und zeitnahen Updates für die kommenden Jahre. Wenn Sie auf der Suche nach einem Premium-Tablet sind, das ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Funktionen und Preis bietet, ist das iPad Air eine ausgezeichnete Wahl.
Lesen Sie unseren Apple iPad Air M3 Test
Honor MagicPad 4: Bestes Android-Tablet
Preis beim Test: 599,90 EuroAktuell bester Preis:Das Honor MagicPad 4 glänzt mit einem bis zu 165 Hertz schnellen OLED-Display, das eine Spitzenhelligkeit von beeindruckenden 2.400 Nits erreicht. Dank des geräumigen 12,3-Zoll-Bildschirms ist das Tablet sowohl für die Unterhaltung als auch für den produktiven Einsatz geeignet. Umso erstaunlicher ist es, dass die verbesserte Bildschirmtechnik nun in einem schlankeren Gerät mit einer Dicke von nur 4,8 Millimetern zum Einsatz kommt.
Wer ein Tablet für die Arbeit benötigt, sollte das MagicPad 4 ernsthaft in Betracht ziehen, da der Snapdragon 8 Gen 5 eine hervorragende Alltagsleistung bietet, die weitgehend mit dem Top-Chip Snapdragon 8 Elite vergleichbar ist. Im integrierten PC-Modus können Sie außerdem zahlreiche Fenster-Apps gleichzeitig öffnen und diese nach Belieben in der Größe anpassen oder verschieben, wodurch das Gefühl der Verwendung eines herkömmlichen Desktops oder Laptops entsteht.
All dies funktioniert hervorragend, aber wie bei anderen Honor-Tablets zuvor würden wir uns wünschen, dass das MagicPad 4 nicht so viel Bloatware enthält, da es sich um ein relativ teures Produkt handelt. Außerdem garantiert Honor nur drei Jahre lang Software-Updates: Das macht das MagicPad 4 nicht so zukunftssicher wie das iPad Air. Sie müssen also abwägen, ob Sie mit Premium-Spezifikationen im Austausch für Langlebigkeit zufrieden sind.
Xiaomi Pad 7: Preis-Tipp (Android)
Preis beim Test: 359,90 EuroAktuell bester Preis:Sie möchten keine hohen Preise zahlen, aber dennoch ein hochwertiges Tablet erwerben? Entscheiden Sie sich für das Xiaomi Pad 7 – Sie werden nicht enttäuscht sein. Bereits ab knapp 300 Euro erhalten Sie ein hochwertiges Gerät, ein wunderschönes 11-Zoll-Display und eine starke Leistung dank des Snapdragon 870. Hinzu kommen eine solide Akkulaufzeit und ordentliche Ladegeschwindigkeiten – Xiaomi hat hier eindeutig die Nase vorn.
Zwar sind im Preis keine Zubehörteile enthalten, aber die Tastaturhüllen (zwei zur Auswahl) und der Focus Pen-Stift sind ebenfalls sehr beeindruckend. Die eher uneinheitliche Software-Erfahrung mit Xiaomis HyperOS bleibt der große Kompromiss, auch wenn sie dennoch einwandfrei nutzbar ist.
Sie müssen auch auf einen Fingerabdruckscanner verzichten, aber das lässt sich bei diesem Preis leicht verschmerzen. Insgesamt bietet das Xiaomi Pad 7 ein überzeugendes Premium-Tablet-Erlebnis für weniger als die Hälfte des Preises vieler Konkurrenten und ist damit unser Preis-Tipp unter den Tablets.
Lesen Sie unseren Xiaomi Pad 7 Test
Apple iPad A16: Preis-Tipp (iPadOS)
Preis beim Test: 399 EuroAktuell bester Preis:Auch wenn es viele Vorteile bietet, etwas mehr für das iPad Air oder das iPad Pro auszugeben, ist es bemerkenswert, wie viel Wert das iPad A16 bietet. Zunächst einmal erhalten Sie in Bezug auf das iPadOS-Kernerlebnis weiterhin Zugriff auf die gleiche hervorragende Multitasking-Software, für die das iPad bekannt ist, sowie auf erstklassige Apps, die es nicht nur für Streaming und Gaming, sondern auch für produktives Arbeiten ideal machen – insbesondere, wenn Sie eine Tastatur hinzufügen.
Der A16-Chip bedeutet auch, dass Sie gegenüber dem bisherigen Einstiegsmodell des iPad eine deutliche Leistungssteigerung erhalten, auch wenn diese bei weitem nicht an die blitzschnellen Geschwindigkeiten der iPads der M-Serie heranreicht. Außerdem ist das iPad A16 nun das einzige Tablet im Apple-Sortiment, das Apple Intelligence nicht unterstützt.Zudem hat Apple das 64-GB-Modell gestrichen und 128 GB Speicher als Standard festgelegt, ohne dass sich dadurch der Preis erhöht hat. Als Möglichkeit, in das Tablet-Ökosystem von Apple einzusteigen, ohne ein kleines Vermögen auszugeben, ist das iPad A16 einfach unschlagbar.
Lesen Sie unseren Apple iPad A16 Test
Xiaomi Redmi Pad 2: Spar-Tipp
Aktuell bester Preis:Das Redmi Pad 2 ist eines dieser Android-Tablets, das beweist, dass Apple im unteren Preissegment des Marktes keine echte Chance hat. Das Pad 2 ist bereits ab 160 Euro zu haben kostet das Pad 2 fast die Hälfte weniger als das Einstiegsmodell des iPad, verfügt jedoch über einige Funktionen, die Sie beim günstigsten Tablet von Apple nicht finden werden. Trotz seines erschwinglichen Preises verfügt es beispielsweise über ein großes 11-Zoll-LCD-Display, das sich nicht nur hervorragend zum Ansehen von Filmen und Fernsehsendungen eignet, sondern dank seiner Bildwiederholfrequenz von 90 Hz auch Gaming und das Scrollen durch soziale Medien mühelos und flüssig macht.
Selbst die Verarbeitungsqualität übertrifft den Preis des Pad 2, denn es verfügt über einen eleganten Aluminiumrahmen, der nicht nur angenehm in der Hand liegt, sondern mit einem Gewicht von nur 510 g auch leicht in einer Tasche zu transportieren ist. Allerdings muss man Abstriche bei der relativ langsamen Ladegeschwindigkeit und der zahlreichen Bloatware beim ersten Einschalten machen, aber angesichts des Preis-Leistungs-Verhältnisses ist dies ein annehmbarer Kompromiss. Unserer Meinung nach gibt es derzeit kein besseres Budget-Tablet, trotz der starken Konkurrenz durch Geräte wie Samsungs Galaxy-Serie.
Lesen Sie unseren Xiaomi Redmi Pad 2 Test
OnePlus Pad 3: Beste Akkulaufzeit
Preis beim Test: 599 EuroAktuell bester Preis:OnePlus hat sein Tablet-Angebot seit dem ursprünglichen OnePlus Pad schrittweise verbessert, und nun scheint das Unternehmen mit seinem Tablet der dritten Generation, das Multitasking auf ein völlig neues Niveau hebt, wirklich seinen Rhythmus gefunden zu haben. Die ursprünglich auf dem OnePlus Open verfügbare Canvas-Software des Unternehmens fühlt sich auf dem Pad 3 am wohlsten, da man bis zu drei Apps gleichzeitig öffnen kann. Das macht das Tablet ideal für alle, die ständig unterwegs sind, aber ihre Arbeit auf einem Gerät erledigen möchten, das schlanker und tragbarer ist als ein Laptop.
Für einen reibungslosen Ablauf sorgt der Snapdragon 8 Elite, der alles von On-Device-Gaming bis hin zur KI-Verarbeitung mühelos bewältigt. Während unserer Testphase gab es keinen Moment, in dem das Gerät unter Druck ins Stocken geriet. Noch beeindruckender ist wohl, dass trotz aller Multitasking-Fähigkeiten des OnePlus Pad 3 die Akkulaufzeit nie zu kurz kommt. Mit einem 12.140-mAh-Akku konnten wir einen ganzen Arbeitstag überstehen und hatten am Ende noch mehr als 50 Prozent Akkukapazität übrig.
Lesen Sie unseren OnePlus Pad 3 Test
Apple iPad Pro M5: Bestes Tablet für Kreative
Preis beim Test: 1.099 EuroAktuell bester Preis:Wenn Sie das absolut beste Tablet suchen, das Sie für Ihr Geld bekommen können, ist es wahrscheinlich das neueste iPad Pro. Für die meisten Menschen ist das Upgrade im Vergleich zum iPad Air jedoch nicht ausreichend, um den höheren Preis zu rechtfertigen. Wie das Air ist auch das Pro in den Größen 11 und 13 Zoll erhältlich. Es ist jedoch der Wechsel zu OLED, der die Bildschirme auszeichnet und für unglaublich lebendige Farben und tiefes Schwarz sorgt.
Außerdem erhalten Sie den M5-Chip von Apple, der eine bessere Leistung als die meisten Laptops bietet. In Kombination mit dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil – beide separat erhältlich – ist es ein hervorragendes Tablet für Kreative.
Aber trifft das auf Sie zu? Wenn nicht, werden Sie wahrscheinlich mit dem Air oder einem Macbook genauso zufrieden sein, wenn Produktivität für Sie oberste Priorität hat. Bei diesem Preis lohnt es sich für die meisten Menschen einfach nicht. Für bestimmte Nutzerszenarien ist das iPad Pro jedoch eine hervorragende Alternative.
Lesen Sie unseren Apple iPad Pro M5 Test
Samsung Galaxy Tab S11 Ultra: Bestes großes Tablet
Preis beim Test: 1.077 EuroAktuell bester Preis:Wenn es um Tablets der Spitzenklasse geht, gibt es im Grunde nur zwei Optionen: das neueste iPad Pro oder das Samsung Galaxy Tab S11 Ultra. Zumindest im Android-Bereich ist das neueste Top-Tablet von Samsung eine Klasse für sich, da es alle anderen Tablets in Bezug auf Spezifikationen und Leistung, ganz zu schweigen vom Preis, absolut übertrifft.
Mit seinem 14,6-Zoll-Display fühlt sich das Tab S11 Ultra eher wie ein dedizierter Laptop als wie ein Tablet an, und dieses Gefühl verstärkt sich noch, wenn man eine Tastatur hinzufügt. Dennoch ist das größere AMOLED-Display auch ideal für digitale Künstler, die viel Platz zum Kritzeln mit dem mitgelieferten S-Pen-Stift benötigen.
Der Mediatek Dimensity 9400, der in diesem Tablet verbaut ist, ist ein wahres Kraftpaket. In unseren Tests konnte das Tablet mühelos zwischen anspruchsvollen Apps hin- und herwechseln. Wenn Sie ein Tablet suchen, das sich gleichermaßen für Produktivität und Unterhaltung eignet, werden Sie mit dem Angebot von Samsung sehr zufrieden sein.
Die einzige große Hürde dabei ist der Preis. Mit einem Startpreis von fast 1.000 Euro ist das Tab S11 Ultra alles andere als erschwinglich. Es lohnt sich also, darüber nachzudenken, ob Sie wirklich alle Funktionen nutzen werden, um die Ausgabe zu rechtfertigen. Wenn Sie sich dennoch dafür entscheiden, können Sie sicher sein, dass es derzeit kein anderes Android-Tablet gibt, das mit dem Flaggschiff von Samsung mithalten kann.
Lesen Sie unseren Samsung Galaxy Tab S11 Ultra Test
Honor Pad V9: Bestes Entertainment-Tablet
Preis beim Test: 399,90 EuroAktuell bester Preis:Das Honor Pad V9 ist ein seltenes Beispiel für ein Mittelklasse-Tablet, das nahezu keine Kompromisse eingeht. Sofern Sie keine leistungsstarken Kameras oder langfristigen Software-Support benötigen, erfüllt das Pad V9 nahezu alle Anforderungen: Es verfügt über ein brillantes 11,5-Zoll-Display und ein beeindruckendes Audio-Setup mit acht Lautsprechern, die zusammen für ein großartiges Erlebnis beim Ansehen von Filmen und Serien sorgen. Dank seines hochwertigen und dennoch leichten Designs können Sie es fast überallhin mitnehmen, insbesondere dank seiner hervorragenden Akkulaufzeit.
Ferner bietet der Dimensity 8350 Elite von Mediatek eine hervorragende Leistung, und die MagicOS-Oberfläche von Honor über Android sorgt für eine elegante, intuitive Benutzererfahrung. Wenn wir nur wüssten, wie lange es mit Updates unterstützt wird oder wie schnell wir Android 16 erhalten. Aber auch ohne diese Informationen ist das Honor Pad V9 uneingeschränkt zu empfehlen.
Lesen Sie unseren Honor Pad V9 Test
Apple iPad Mini (A17 Pro): Bestes kompaktes Tablet
Preis beim Test: 599 EuroAktuell bester Preis:Wenn Sie auf der Suche nach einem kleinen Tablet sind, gibt es nach wie vor keine bessere Option als das iPad Mini 7. Das Modell aus dem Jahr 2024 bietet das vertraute iPad-Erlebnis, an das wir uns gewöhnt haben, in einem Gerät mit einem kompakten 8,3-Zoll-Bildschirm.
Das LED-Display selbst ist gut, aber nicht außergewöhnlich. Es bietet eine Auflösung von 1440p, bleibt jedoch bei einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz. Aber es zeichnet sich in anderen Bereichen aus, mit einer hervorragenden Leistung des A17-Pro-Chipsatzes von Apple, einer brillanten Verarbeitungsqualität und der besten Tablet-Software, die es derzeit gibt, nämlich iPadOS, insbesondere mit der neuen Apple-Intelligence-Unterstützung.
Im Gegensatz zu den meisten Apple-Geräten verfügt das iPad Mini nicht über Face ID, sondern weiterhin über Touch ID, die in den Ein-/Aus-Schalter integriert ist. Die Einfassungen sind ebenfalls sehr dick und das Aufladen erfolgt langsam, obwohl die solide Akkulaufzeit dies etwas abmildert. Letztendlich ist das iPad Mini nur für Personen geeignet, die ein kleines Tablet mit viel Leistung wünschen. Wenn Sie zu dieser Gruppe gehören, ist dies die beste Option auf dem Markt.
Lesen Sie unseren Apple iPad Mini Test
Weitere attraktive Tablets im Test
Wenn Sie sich ausschließlich für ein iPad interessieren, aber von den relativ hohen Preisen von Apple abgeschreckt sind, empfehlen wir Ihnen, sich die iPads der vorherigen Generation anzusehen, die weiterhin unterstützt werden, aber jetzt zu einem Bruchteil ihres ursprünglichen Preises erhältlich sind. Alternativ können Sie hier auch auf generalüberholte Geräte zurückgreifen.
Die nach 2020 erschienenen iPads der Einstiegsklasse bieten beispielsweise alle Vorteile der neuesten Software von Apple (iPadOS 26). Dazu gehören eine Multi-Window-App-Oberfläche, die das Erlebnis der Verwendung eines Macbooks noch besser nachahmt, sowie der Zugriff auf einige der besten hauseigenen Apps von Apple wie Apple News, Apple Music und mehr.
Wenn Sie auf der Suche nach einem weiteren preisgünstigen Tablet sind, sollten Sie sich das OnePlus Pad Lite(siehe unten) ansehen. Es hat aufgrund der Platzierung der Lautsprecher und des etwas zu dunklen Bildschirms knapp das Ziel verfehlt, aber mit OxygenOS, einer soliden Akkulaufzeit und einer flüssigen Bildwiederholfrequenz von 90 Hertz ist es mit einem Preis ab 160 Euro ein echtes Schnäppchen.

Adam Smith / Foundry
Und vergessen Sie nicht das Redmagic Astra, ein Mittelklasse-Tablet, das echte Flaggschiff-Leistung bietet. Wenn Sie ernsthaft auf Ihrem Tablet spielen möchten, ist dieses Gerät auf jeden Fall eine Überlegung wert.
Tablet-Kaufberatung
Im Gegensatz zu Smartphones, bei denen es mehr Auswahlmöglichkeiten gibt, etwa ob man Wert auf Leistung, Kameras, KI-Funktionen oder anderes legt, lässt sich die Entscheidung, welches Tablet man kaufen soll, im Wesentlichen auf eine einzige Frage reduzieren: Möchten Sie es für die Arbeit oder zum Vergnügen nutzen?
Wenn Sie sich für Letzteres entscheiden, stehen Ihnen zahlreiche Optionen zur Verfügung, die zudem preisgünstiger sind. Tablets unter 300 Euro bieten viele wichtige Funktionen wie helle Displays und eine lange Akkulaufzeit. Wenn Sie sich einfach nur zurücklehnen und mehrere Stunden lang die neueste Netflix-Serie streamen möchten, haben Sie die Freiheit, dies zu tun.
Wenn Sie hingegen Student oder Berufstätiger sind und ein Tablet in Betracht ziehen, entweder als Ergänzung zu Ihrem Laptop oder als vollständiger Ersatz dafür, gibt es ebenfalls hervorragende Optionen, die jedoch in der Regel mit einem höheren Preis verbunden sind.
Die Leistung ist entscheidend für die Produktivität, weshalb es sich lohnt, mindestens 500 Euro in ein Tablet mit einem hochwertigen Prozessor zu investieren, der Multitasking mühelos bewältigen kann.
Es lohnt sich auch, die Kosten für zusätzliches Zubehör zu berücksichtigen, das die Nutzung eines Tablets als Workstation abrundet, wie eine Bluetooth-Tastatur und -Maus, ganz zu schweigen von einem Stylus, wenn Ihre Arbeit digitale Kunst oder Notizen umfasst.

Anyron Copeman / Foundry
Häufig gestellte Fragen zu Tablets
1.Worauf sollte ich beim Kauf eines Tablets achten?
Beim Kauf eines Tablets gibt es viele Aspekte zu berücksichtigen, darunter Verarbeitungsqualität, Design, Größe, Kernspezifikationen, Betriebssystem, Funktionen, Leistung, Akkulaufzeit und mehr.
Welche Aspekte für Sie wichtig sind, hängt davon ab, wofür Sie ein Tablet benötigen. Für Unterhaltungszwecke werden Sie wahrscheinlich Wert auf einen großen, farbenfrohen Bildschirm und gute Lautsprecher legen. Für produktives Arbeiten stehen wahrscheinlich Leistung, Akkulaufzeit und Zubehör wie eine Tastaturhülle ganz oben auf Ihrer Liste.
Wir haben die oben aufgeführten Tablets bewertet, aber das bedeutet nicht automatisch, dass das Tablet auf dem ersten Platz am besten für Ihre Anforderungen geeignet ist.
2.Sollte ich ein iPad oder ein Android-Tablet erwerben?
In der Welt der Tablets haben Sie drei Hauptoptionen für Betriebssysteme: iPadOS, Android oder Windows. Ein Nischendasein führen mittlerweile Amazon-Tablets auf Basis von Fire OS.
iPads laufen mit dem firmeneigenen iPadOS, das weithin als eines der besten Tablet-Betriebssysteme gilt. Es ist benutzerfreundlich und wird von App-Entwicklern in der Regel bevorzugt, sodass Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit finden werden, was Sie suchen, sei es eine Banking-App oder die neuesten Spiele.
Wenn Sie ein iPhone besitzen, wird Ihnen das Betriebssystem ebenfalls sehr vertraut sein. Dies ist von Vorteil, wenn Sie Zubehör kaufen, für das Apps erforderlich sind, vor allem Smart-Home- oder Fitness-Gadgets, da Sie diese möglicherweise nicht von einem Windows-Tablet aus steuern können.
In den meisten Fällen sind Apps sowohl für Android als auch für iPads verfügbar, jedoch nicht immer. Android-Tablets können günstiger sein als iPads, aber es gibt einige Samsung-Modelle, die gleich viel oder sogar mehr kosten.
Windows-Tablets gibt es sowohl in günstigen als auch in teuren Ausführungen, mit dem Vorteil, dass sie dieselben Programme unterstützen, an die Sie wahrscheinlich bereits von Ihrem Laptop oder PC gewöhnt sind. Es gibt nur nicht so viele fingerfreundliche, für Tablets optimierte Apps wie auf Ihrem Smartphone oder iPad.
Deswegen werden die meisten Windows-Tablets mit einer Tastatur geliefert (oder bieten zumindest eine als optionales Zubehör an), sie sind also eigentlich eine Mischung aus Laptop und Tablet. Wie Sie jedoch in den meisten unserer Windows-Tablet-Testberichte erfahren werden, ist es selten der Fall, dass man das Beste aus beiden Welten erhält. Eine Ausnahme bildet die Surface-Pro-Reihe von Microsoft.
Die vierte Option sind die Fire-Tablets von Amazon. Diese basieren auf dem Open-Source-Betriebssystem Android, sind jedoch an das eigene Ökosystem von Amazon gebunden und laufen unter dem sogenannten Fire OS. Daher finden Sie darauf keine Google-Dienste oder -Apps, was Sie berücksichtigen sollten. Sie sind jedoch sehr erschwinglich.
Beachten Sie, dass einige Tablet-Hersteller ihr eigenes benutzerdefiniertes Betriebssystem verwenden, wie Remarkable.
3.Welche Marke ist die beste für Tablets?
Apple ist aufgrund der Dominanz des iPad wahrscheinlich die Marke, an die die meisten Menschen zuerst denken, wenn es um Tablets geht. Wenn Sie sich eines leisten können und es Ihren Anforderungen entspricht, ist das hervorragend, aber es gibt auch zuverlässige Alternativen.
Wenn es um Android- und Windows-Tablets geht, gibt es fast zu viele zur Auswahl – obwohl wir große Fans der Surface-Geräte von Microsoft sind, von denen viele Tablets sind.
Viele der führenden Marken stellen sowohl Windows- als auch Android-Tablets her, und wir empfehlen Ihnen, sich Geräte von Samsung, Lenovo, Asus und Xiaomi anzusehen. Weitere Marken sind Huawei, Nokia, Realme und OnePlus.
4.Wie viel sollte ich für ein Tablet ausgeben?
Top-Tablets können die 1.000-Euro-Marke überschreiten, es gibt aber auch schon empfehlenswerte Geräte für knapp ein Fünftel. In dieser Übersicht sind alle Preisklassen vertreten, sodass für jeden Geldbeutel etwas dabei sein sollte.
5.Welches ist das beste Android-Tablet?
Basierend auf unseren Tests ist das Honor MagicPad 4 das derzeit beste Android-Tablet aus Preis-Leistungs-Sicht. Das kostspielige Samsung Galaxy Tab S11 Ultra ist technisch noch einen Tick besser, konkurriert bei einem Straßenpreis von über 1.000 Euro aber eher mit Laptops als mit Tablets.
Für die meisten Menschen dürfte jedoch das Xiaomi Pad 7 das ideale Android-Tablet sein. Es ist ab einem Preis von 250 Euro wesentlich erschwinglicher und bietet dennoch alle grundlegenden Funktionen in einem eleganten Premium-Gerät.
6.Welches ist das beste iPad?
Für die meisten Menschen ist das iPad Air M3 das beste iPad, das man kaufen kann, und sogar das beste Tablet insgesamt. Es vereint Spitzenleistung mit einem hochwertigen Gehäuse und der besten Software, die man auf einem Tablet finden kann.
Wie wir Tablets testen
Wenn es um Tablets geht, kennt niemand die Branche besser als unser Team aus erfahrenen internen und freiberuflichen Autoren. Wir sind immer einen Schritt voraus, indem wir jedes Tablet, das wir testen, mindestens eine Woche lang als unseren Haupt-Tablet-Computer verwenden und uns so ein Bild davon machen, wie es sich im Alltag in verschiedenen Situationen bewährt.
Außerdem unterziehen wir jedes Tablet einer Reihe standardisierter Benchmarks, damit Sie sofort sehen können, wie die Leistung eines Tablets im Vergleich zu seinen engsten Konkurrenten abschneidet.
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Philips OLED910 im Test: So profitieren Sie jetzt von Top-Bildqualität
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Elegantes Design
- Hervorragende Bildqualität, auch bei niedrig aufgelösten Quellen
- Ausgezeichneter Klang
- Ambilight an vier Seiten
Kontra
- Einstellungen teils umständlich gelöst
- Nur zwei HDMI-2.1-Anschlüsse
Fazit
Der elegante Philips OLED910 ist derzeit nicht in jeder Hinsicht der absolut beste Fernseher auf dem Markt: Samsung bietet die besten Farben, Panasonic den besten Ton, LG die besten Features für Gamer und Sony die intelligenteste Bildverarbeitung. Dennoch erreicht der OLED-TV von Philips in fast allen Bereichen so gute Werte wie die Spitzenklasse. Er eignet sich daher für diejenigen, die einen vielseitigen Fernseher der Oberklasse suchen.
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
This value will show the geolocated pricing text for product undefined
Bester Preis heute
Preis beim Test
1.599 Euro
Aktuell bester Preis: Philips OLED910
ProduktPreisPhilips besticht seit Langem durch funktionale TV-Modelle mit einem eleganten Design. Einzigartig werden die Geräte jedoch primär durch die Ambilight-Funktion. Die Erweiterung des TV-Bildes zu einem Lichtspiel an der dahinterliegenden Wand kann beim Kinoabend oder beim Gaming einen Unterschied machen. Teilweise kann der Effekt aber auch stören. Letztlich haben Sie aber die volle Kontrolle und können Ambilight jederzeit reduzieren oder ganz ausschalten.
Der OLED910 von Philips wurde im Frühjahr 2025 vorgestellt und ist derzeit eines von zwei Premium-Modellen des Herstellers. Der Fernseher kostet aktuell 1.599 Euro für 55 Zoll, 1.999 Euro für 65 Zoll und 2.999 Euro für 77 Zoll. Es gibt auch einen noch teureren OLED950, den Sie jedoch in den meisten Fällen nicht in den großen Geschäften finden werden.
Was mir bei Fernsehern von Philips als Erstes ins Auge fällt, ist das Design. Einen Fernseher, der im Kern aus einer großen schwarzen Rechteckfläche besteht, stilvoll wirken zu lassen, ist alles andere als einfach – doch genau das gelingt hier.
Schlanke, graue Metallfüße und eine schmale, mit Stoff bezogene Soundleiste am unteren Bildschirmrand verleihen dem Gerät eine elegante, fast schon luxuriöse Anmutung. Dazu kommt ein rundum äußerst dünner Rahmen, der den Fokus konsequent auf das Bild lenkt und den hochwertigen Gesamteindruck zusätzlich unterstreicht.
Ich hätte mir allerdings etwas mehr Höhe zwischen dem Standfuß und dem Fernseher gewünscht. Zum einen, weil der Fernseher auch an der Unterseite Ambilight-LEDs hat, die so etwas untergehen. Außerdem hätte ich bei einer höheren Platzierung mehr Platz für eine Soundbar gehabt.
Wirklich nötig sind zusätzliche Lautsprecher allerdings nicht. Der Fernseher verfügt über einen hervorragenden integrierten Sound von Bowers & Wilkins mit guter Räumlichkeit, ausgezeichneter Detailtreue, angemessener Wärme im Mitteltonbereich und gutem Druck im Bass.

Stilvolle Designdetails. Mattias Inghe
Hell, aber nicht am hellsten
Der Klang des Philips OLED910 ist makellos, das Bild erstklassig. Philips setzt bei seinen OLED-Fernsehern auf Panels von LG. Im OLED910 kommt dasselbe Panel wie im LG G5 zum Einsatz – bekannt als Meta 3.0 oder Primary RGB Tandem OLED. Philips nutzt hauptsächlich die erste Bezeichnung, während LG und Panasonic die gleiche Technologie anders benennen.
Das Panel arbeitet mehrschichtig und liefert im Gegensatz zu früheren W-OLED-Lösungen direkt rotes, grünes und blaues Grundlicht. Das sorgt für bessere Farbgenauigkeit und höhere Helligkeit.
Bei so dünnen OLED-Panels fehlt allerdings der Platz für eine separate Wärmeableitung. LG G5 und Panasonic Z95B lösen das effizienter. Die eingeschränkte Kühlung beim OLED910 führt dazu, dass die maximale Helligkeit bei voller Bildschirmbeleuchtung etwas geringer ausfällt als bei der Konkurrenz. Dennoch reicht sie aus, um selbst in hellen Räumen ein klares Bild zu gewährleisten. Ein hochwertiger Sensor passt Leuchtkraft und Farbtemperatur automatisch an – und das funktioniert zuverlässig.
Im HDR-Modus können Sie das Bild auf kleinen Flächen mit bis zu 3.700 Candela pro Quadratmeter leuchten lassen. Ich kann die HDR-Helligkeit nicht besonders zuverlässig messen, aber der Effekt ist visuell deutlich erkennbar. Sie erhalten darüber hinaus die volle Unterstützung für alle wichtigen HDR-Formate.
Elemente wie Feuerwerke und Sterne am Nachthimmel sehen beeindruckend aus. Dies ist nicht zuletzt der hochwertigen Antireflexbeschichtung der Bildschirmoberfläche zu verdanken. Sie dämpft zwar nicht alle Reflexionen, wenn die Umgebung hell ist. Die Spiegelungen sind jedoch geringer als bei allen Mitbewerbern mit Ausnahme des matten Samsung S95F.
Verbessert die Qualität niedrig aufgelöster Inhalte
Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Signalverarbeitung eines Fernsehers zu optimieren. Panasonic hat sich beispielsweise vollends darauf konzentriert, ein perfektes Kinoerlebnis bei der Wiedergabe von Filmen und Serien zu bieten. LG setzt hingegen auf intensive Farben und Kontraste für Sport und Gaming. Philips verfolgt einen ausgewogeneren Ansatz: nicht zu spezialisiert, aber in den meisten Bereichen mit ausgezeichneten Ergebnissen.

Die Schärfe, der Kontrast und die Farben sind kaum zu übertreffen. Mattias Inghe
Der OLED910 ist besonders gut darin, Bildquellen mit niedrig aufgelösten Inhalten zu verarbeiten. Der Fernseher entfernt Rauschen, gleicht Tonverzerrungen aus, skaliert niedrige Auflösungen, entfernt Kompressionsartefakte und erhöht die Bildfrequenz besser als die meisten Mitbewerber.
Nur der Sony Bravia 8 II leistet hier noch etwas bessere Arbeit, dies gilt aber nur bei gutem Quellmaterial. Kein anderer Hardware skaliert 480p- oder 720p-Videos so gut hoch. Diese Auflösungen kommen bei DVD-Filmen oder Retro-Konsolen weiterhin vor.
Benutzeroberfläche braucht Feinschliff
Die Bewegungsglättung wurde gegenüber früheren Generationen ebenfalls deutlich verbessert. Im Heimkino-Modus erhalten Sie die richtige Balance zwischen dem 24-FPS-Gefühl im Kino, das harte Ruckeln von OLED-Fernsehern bleibt jedoch aus.
Standardmäßig ist diese Funktion so eingestellt, dass sie automatisch aktiviert wird, wenn ein Film abgespielt wird. Sollte der Fernseher dies nicht erkennen, können Sie das Profil aber auch selbst wechseln. Das ist mir während meiner mehrtägigen Testphase aber nur einmal passiert. Es war dennoch umständlich, diese Einstellung mit endlosen Klicks von Hand zu verändern.
Google TV als Betriebssystem des Philips OLED910 bietet eine reichhaltige Auswahl an Apps – es fehlt an nichts. Allerdings hat Philips nie die Schnittstellen-Shortcuts für Schnellanpassungen von Bild und Ton hinzugefügt, die beispielsweise Sony anbietet.

Google TV hat Vor- und Nachteile. Mattias Inghe
Ansonsten gibt es wenig zu beanstanden. Die Navigation ist flüssig und der Systemchip ausreichend schnell. Wi-Fi 6 bietet eine stabile Abdeckung und die Verzögerung ist so gering, dass der Fernseher auch gut als Streaming-Plattform für Spiele geeignet ist. Ich kann beispielsweise Spiele aus dem Xbox Gamepass mit einem Controller über USB oder Bluetooth spielen.
Begrenzte HDMI-2.1-Anschlüsse
Gaming ist jedoch nicht die größte Stärke des OLED910, obwohl er in diesem Bereich sicher nicht schlecht abschneidet. Der Fernseher verfügt nur über zwei Anschlüsse mit voller HDMI-2.1-Kompatibilität. Nur einer der beiden Anschlüsse kann mit EARC umgehen, wenn Sie einen Receiver mit dem Fernseher verbinden wollen. Aber auch hier gilt: Bei einem so guten integrierten Sound ist das gar nicht notwendig.
Sie erhalten G-Sync– und Freesync-Unterstützung und im optionalen Spielmodus eine geringe Eingangsverzögerung. Wie gering diese ist, gibt Philips nicht an. Ich bin kein Hardcore-Gamer, die Verzögerung der Eingaben ist mir jedoch nicht negativ aufgefallen.
Der Spielmodus schaltet zudem alles automatisch ab, was zu Verzögerungen führen könnte. Dazu kommen bis zu 144 Hertz Bildwiederholrate, die speziell in Spielen gut zur Geltung kommen.

Die Fernbedienung bietet alles, was man braucht. Der Akku wird über USB-C oder kabellos mit einem Qi-Ladegerät aufgeladen. Mattias Inghe
Preis und Verfügbarkeit
Philips bietet den OLED910 nicht direkt auf seiner offiziellen Webseite an, sondern verweist auf andere Handelsketten. Bei Mediamarkt kostet das kleinste Modell mit 55 Zoll derzeit 1.649 Euro. Mit einer Diagonale von 65 Zoll klettert der Preis auf 1.999 Euro. Für das größte Modell mit 77 Zoll werden hingegen 2.999 Euro fällig. Bei Amazon ist der OLED910 derzeit noch nicht verfügbar.
Fazit
Die Spitzenplätze unter den TV-Modellen des Jahres 2025 sind hart umkämpft. Zahlreiche hervorragende Geräte treten gegeneinander an. Für mich ist der Philips OLED910 die erste Wahl. Zwar haben andere Hersteller in einzelnen Bereichen leicht die Nase vorn, doch als Allround-Fernseher ohne echte Schwächen gehört der OLED-TV von Philips zweifellos zur Spitzenklasse.
Technische Daten
Produktname: Philips OLED910
Getestet: Februar 2026
Hersteller: Philips
Panel-Typ: Primary RGB Tandem OLED / Meta 3.0
Größe: 55 Zoll, 65 Zoll (getestetes Modell), 77 Zoll
Auflösung: 4K UHD, 2160p
Bildfrequenz, bis zu 144 Hertz
Helligkeit: 350 cd/m² typisch, 3.700 cd/m² Spitzenwert
Lokale Dimmung: OLED
Farbtiefe: 10 Bit
Farbumfang: 99,5 % DCI-P3, 83 % Rec.2020
HDR: HLG, HDR10, HDR10 (Adaptiv, Gaming), Dolby Vision, Dolby Vision Gaming
Betriebssystem: Google TV
Ton: 3.1, 6 × 6,5 Watt, 30 Watt Subwoofer
Anschlüsse: 2 × HDMI 2.1 (einer mit eARC), 2 × HDMI 2.0, USB-A 3 Gen 1, USB-A 2.0, LAN, RF-Antenne, Satellit, optischer Audioausgang, 3,5-Millimeter-Analog-Audioausgang
Drahtlos: Wi-Fi 6, Bluetooth
Abmessungen (mit Standfuß): 144,4 × 29 × 88,8 Zentimeter (65 Zoll)
Gewicht (mit Standfuß): 24,89 Kilogramm (65 Zoll)
Energieeffizienzklasse SDR/HDR: F
Wandhalterung: Vesa 300 x 300 Millimeter
Preis: Ab 1.599 Euro (55 Zoll) -
Die besten günstigen Smartwatches im Test
Die Apple Watch Series 11, die Google Pixel Watch 4 und die Samsung Galaxy Watch 8 sind allesamt großartige Smartwatches. Für diese Modelle müssen Sie allerdings tief in die Tasche greifen und mehrere Hundert Euro hinblättern. Was also, wenn Ihr Smartwatch-Budget nicht für ein Flaggschiff ausreicht? Glücklicherweise gibt es mittlerweile viele günstige Alternativen ab rund 50 Euro, die ein gutes Gesamtpaket bieten.
Sie müssen vielleicht einige Kompromisse bei den Funktionen eingehen, aber die sind wesentlich kleiner als noch vor ein paar Jahren. Die Zeiten, in denen preisgünstige Smartwatches wie Spielzeug aussahen und sich so anfühlten, gehören der Vergangenheit an. Auch beim Design müssen sich die Budget-Modelle inzwischen nicht mehr verstecken.
Wir haben zahlreiche preiswerte Smartwatches getestet und präsentieren Ihnen im Anschluss unsere Empfehlungen. Danach finden Sie eine ausführliche Kaufberatung. Eine Smartwatch ist nicht das Richtige für Sie? Werfen Sie auch einen Blick auf die besten intelligenten Ringe im Test.
Huawei Watch Fit 4: Beste preisgünstige Smartwatch
Preis beim Test: 209 EuroAktuell bester Preis:Ja, die Huawei Watch Fit 4 ist das Ebenbild einer Apple Watch. Für viele ist das jedoch keine schlechte Sache. Die Apple Watch ist nach wie vor eines der stilvollsten Wearables auf dem Markt, und da die Huawei Watch Fit 4 derselben Ästhetik folgt, gilt das auch für sie.
Abgesehen vom Design trägt auch das Display dazu bei, dass man die Fit 4 keineswegs für eine preisgünstige Smartwatch hält. Mit einer Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits erreicht sie das gleiche Niveau wie die neue Apple Watch Series 11 und ist damit auch im Freien hervorragend ablesbar.
Die Watch Fit 4 verfügt über Dual-Frequenz-GPS. Wenn Sie also ein begeisterter Läufer sind, können Sie sich über eine stabile Verbindung freuen, die dann in die vielen Fitnessdaten einfließt, die Huawei in der zugehörigen Health-App anbietet. Der Akku hält sogar bis zu 10 Tage lang, sodass Sie sich keine Sorgen machen müssen, wenn Sie Ihr Ladegerät bei einem Wochenendausflug vergessen haben.
Wie Sie vielleicht schon vermutet haben, ist das größte Manko der Watch Fit 4 das Fehlen von Drittanbieter-Apps. Wenn Sie Zugriff auf Google Maps oder Whatsapp haben möchten, sind Sie mit der Apple Watch SE 3 oder der Samsung Galaxy Watch FE besser bedient. Wer sich daran nicht stört, wird mit dem Angebot von Huawei vollkommen zufrieden sein und kann sich auch nach einer günstigen Huawei Watch Fit 3 umsehen.
Lesen Sie unseren Huawei Watch Fit 4 Test
CMF Watch 3 Pro: Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Preis beim Test: 99 EuroAktuell bester Preis:In der kurzen Zeit seit ihrer Gründung hat sich die Nothing-Tochter CMF als einer der führenden Hersteller etabliert, wenn es darum geht, stilvolle Produkte im unteren Preissegment zu finden. Das CMF Phone 2 Pro hebt sich durch seine auffällige Ästhetik von der Konkurrenz ab. Die CMF Watch 3 Pro folgt dem gleichen Ansatz mit einem farbenfrohen und dennoch minimalistischen Stil.
Mit einer einzigen drehbaren Krone und einem großen runden 1,43-Zoll-Display ist die CMF Watch 3 Pro die perfekte Wahl für alle, die eine preisgünstige Smartwatch suchen, die wie ein hochwertiges Wearable aussieht. Die Kollektion von überwiegend einfarbigen Zifferblättern ergänzt den Look, den CMF anstrebt, was man von den meisten preisgünstigen Optionen nicht behaupten kann, bei denen die Bedeutung einer gut gestalteten Zifferblattbibliothek oft übersehen wird.
Es ist jedoch schade, dass CMF die austauschbaren Lünetten der Watch Pro 2 entfernt hat, durch die Sie die Uhr individualisieren konnte. Allerdings gibt es hier einen angemessenen Kompromiss in Form eines größeren Akkus, der bis zu 13 Tage lang hält. Mit eingeschaltetem Always-On-Display sinkt diese Zeit auf vier Tage, aber das ist immer noch länger als bei der Apple Watch Series 11. Die Fitness-Tracking-Funktion ist recht unkompliziert, und es gibt einen hilfreichen Laufcoach, der allen, die gerade erst mit ihrem Fitnessprogramm beginnen, Unterstützung bietet.
Schade: Die Uhr ist trotz der offiziellen IP68-Einstufung für Staub- und Wasserdichtigkeit, nicht zum Schwimmen im Pool oder im Meer geeignet. CMF warnt sogar davor, die Smartwatch in Schwimmbädern, unter der heißen Dusche, in der Sauna oder beim Tauchen zu tragen.
Lesen Sie unseren CMF Watch 3 Pro Test
Amazfit Active 2: Bestes Design
Preis beim Test: 82,99 EuroAktuell bester Preis:Bei der Amazfit Active 2 und der CMF Watch 3 Pro war das Preis-Leistungs-Verhältnis unterhalb der 100-Euro-Marke noch nie so gut wie heute. Sicher, Sie werden nicht genau dieselbe Benutzererfahrung wie mit den teureren Smartwatches haben, aber die Grundfunktionen sind vorhanden. Und im Falle des Angebots von Amazfit ist das Ganze in einem sehr stilvollen Design verpackt.
Mit einem Edelstahlgehäuse, das silberne Reflexe am äußeren Rand des Displays erkennen lässt, sieht die Amazfit Active 2 nicht wie viele andere preisgünstige Uhren aus und fühlt sich auch nicht so an. Mit einem der eher klassischen Zifferblätter im Analogstil könnte man sogar auf den ersten Blick jemanden davon überzeugen, dass es sich nicht um eine Smartwatch handelt.
Amazfit die Active 2 mit allem ausgestattet, was für einen zuverlässigen Fitness-Tracker erforderlich ist, denn es stehen nicht weniger als 164 Sportmodi zur Auswahl. Die Smartwatch kann sogar Ihre Ruhe- und Erholungsphasen tracken, und im Vergleich zum Oura Ring 4 fanden wir die hier gewonnenen Erkenntnisse sehr zutreffend. Das Gleiche gilt jedoch nicht für die Herzfrequenzdaten, die nicht so genau sind, wie wir es uns erhofft hatten. Daher sollte man den angezeigten Ergebnissen nicht allzu viel Glauben schenken.
Was die intelligenten Funktionen angeht, ist die Benutzeroberfläche von Amazfit einfach zu bedienen und man kann schnell von einem Menü zum anderen wechseln.
Lesen Sie unseren Amazfit Active 2 Test
Apple Watch SE 3: Preis-Tipp für iOS-Nutzer
Aktuell bester Preis:Noch nie war es einfacher, eine Apple Watch SE zu empfehlen. Denn dieses Jahr ist die Lücke zwischen ihr und dem Hauptmodell, der Apple Watch Series 11, so klein, dass die meisten Menschen sich den Sprung von 180 Euro aufs teurere Modell getrost sparen können. In dieser Generation lädt sie deutlich schneller auf als das letzte Modell, unterstützt 5G und zwei neue Handgesten, die die Benutzung im Alltag vereinfachen. Apple verwendet im Grunde dasselbe Gehäuse wie bei der Apple Watch SE 2, das auf der linken Seite jedoch zwei Schlitze hat, hinter denen in dieser Generation endlich ein Lautsprecher arbeitet.
Die Apple Watch SE 3 hat einige Funktionen erhalten, die bisher nur den teureren Modellen vorbehalten waren: der schnelle S10-Chip mit 4-Core Neural Engine und 64 GB Speicher – doppelt so viel wie bei der Apple Watch SE 2. Zudem gibt’s bei der von uns getesteten GPS+-Cellular-Variante jetzt auch 5G.
Apple verbaut einen aktualisierten optischen Herzsensor der zweiten Generation und spendiert der Apple Watch SE erstmals einen Temperatursensor, dank dem die SE auch ein Zyklusprotokoll führen kann.
Wenn Sie nicht täglich ausgiebig Sport treiben und auch sonst gesund sind beziehungsweise keine bekannten Vorerkrankungen haben, sind die Sensoren der Apple Watch SE 3 mehr als ausreichend für den Alltag. Wenn das auf Sie zutrifft, können Sie ruhigen Gewissens zur günstigen SE 3 greifen.
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Amazfit Bip 6: Beste Akkulaufzeit
Preis beim Test: 79,90 EuroAktuell bester Preis:Die Bip 6 ist eine Smartwatch, die schon seit ihrer ersten Version bezüglich Funktionen und Leistung über sich hinausgewachsen ist. Bei der Bip ist Amazfit mit den Upgrades echt groß herausgekommen. Zunächst einmal hat der Hersteller das TFT-Display durch ein großes und helles 1,97-Zoll-AMOLED-Display ersetzt, wodurch sich diese günstige Smartwatch sofort viel weniger günstig anfühlt. Was die Funktionen angeht, können Sie über Bluetooth telefonieren, Karten laden, um das Reisen zu vereinfachen, und auf den Zepp Flow AI Assistant zugreifen, der in einigen, aber nicht allen Szenarien gut funktioniert.
Im Fitnessbereich verfügt sie über ein integriertes GPS zur Verfolgung von Läufen und Fahrten im Freien sowie über intelligente Funktionen zur Aufzeichnung von Hyrox-Workouts. Sie können Ihre Herzfrequenz und Ihren Blutsauerstoffgehalt verfolgen und erhalten nützliche Werte, die Ihnen sagen, ob Sie bereit sind, einen stressigen Tag zu bewältigen.
Außerdem gibt es Platz für kostenlose Offline-Karten, was bei einer so günstigen Smartwatch eine seltene Funktion ist. Mit einer Akkulaufzeit von bis zu 14 Tagen oder etwa 6 Tagen bei intensiver Nutzung gibt es nur wenige Smartwatches in dieser Preisklasse, die mit dem Amazfit Bip 6 mithalten können.
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Xiaomi Watch S4: Bestes anpassbares Design
Preis beim Test: 159,99 EuroAktuell bester Preis:Die Smartwatch von Xiaomi mit austauschbarer Lünette baut auf dem sehr ansprechenden Design der Watch S3 auf und verfügt zusätzlich über neue Software-Funktionen, die sie zu einer noch intelligenteren Smartwatch machen sollen. Eine willkommene Neuerung ist die drehbare Krone, die die Navigation durch die HyperOS-2-Software von Xiaomi erleichtert. Die Anzahl der austauschbaren Lünetten hat sich erhöht und sie wirken insgesamt etwas raffinierter und ausgefeilter.
Xiaomi hat ein helleres AMOLED-Display hinzugefügt, verzichtet jedoch auf die LTE-Konnektivität der chinesischen Version der Watch S4, um sie auch ohne Smartphone nutzbar zu machen. Die meisten neuen Software-Funktionen, wie die Verwendung als Smart-Home-Controller, erfordern zusätzliche Xiaomi-Hardware, wobei das optimierte Betriebssystem nun besser zu seinem schlanken Design passt.
An Fitness- und Gesundheitsfunktionen mangelt es nicht, darunter das neueste Dual-Frequenz-GNSS, das eine Verbesserung für das Outdoor-Sport-Tracking bietet. Mit diesem soliden Gerät und einem ausgefeilteren, aber dennoch erschwinglichen Smartwatch-Paket können Sie eine Akkulaufzeit von einigen Tagen bis zu mehreren Wochen erzielen.
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Samsung Galaxy Watch FE: Bestes Gesundheits-Tracking
Preis beim Test: 209 EuroAktuell bester Preis:Bei der Samsung Galaxy Watch FE hat Samsung im Wesentlichen die ältere Galaxy Watch 4 genommen und ein wenig Software-Tuning betrieben, um sie zu einer brauchbaren Alternative zur teureren Galaxy Watch 7 zu machen.
Angesichts der Tatsache, dass sich die Galaxy Watch in den letzten Versionen nicht grundlegend verändert hat, entspricht das Aussehen der FE weitgehend dem der aktuellen Watch. Sie ist in drei Farben erhältlich und verfügt über ein 1,2 Zoll (3,05 Zentimeter) großes Super-AMOLED-Display. Mit 40 Millimetern gibt es nur eine Gehäusegröße.
Die FE läuft auf Googles Wear OS 4 mit Samsungs One UI 5. Sie bietet Google-Apps wie Google Maps und Zugang zum Google Play Store, wo Sie weitere Apps herunterladen können. Wenn Sie trainieren möchten, haben Sie die Wahl zwischen über 100 Trainingsmodi und einem nützlichen Lauftrainermodus für Laufanfänger.
Die Smartwatch zeichnet Schritte und Schlaf auf und verfügt sogar über einen EKG-Sensor. Auf diesen haben Sie jedoch nur Zugriff, wenn Sie ein Samsung-Smartphone besitzen. Wem das Design der Galaxy Watch gefällt und wer ein Samsung-Smartphone besitzt, ist mit der Watch FE gut beraten.
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Xiaomi Watch 2: Preis-Tipp für Wear OS
Preis beim Test: 179,99 EuroAktuell bester Preis:Die Xiaomi Watch 2 bietet Ihnen einen erschwinglicheren Zugang zu Googles Wear OS-Ökosystem. Beim Design macht Xiaomi vieles richtig. Sie bekommen ein Aluminiumgehäuse und haben die Wahl zwischen einem trainingsfreundlichen Gummi-Armband oder Leder- und Flechtbändern.
Die Smartwatch ist wasserdicht und verfügt über ein 1,43 Zoll (3,63 Zentimeter) großes, helles AMOLED-Display mit Always-on-Funktion. Der Snapdragon W5 Gen 1 von Qualcomm sorgt für eine gute Allround-Performance. 32 Gigabyte Speicherplatz und 2 Gigabyte Arbeitsspeicher ermöglichen einen reibungslosen Betrieb.
Neben dem Zugriff auf Googles Wear OS gibt es über 160 Trainingsmodi zur Auswahl, eingebautes GPS und einen optischen Herzfrequenzsensor, der im Training allerdings nicht die beste Leistung zeigte. Die Watch 2 ist, wie viele preisgünstige Angebote, nur ein besserer Fitness- und Schlaftracker.
Ein Nachteil von Wear OS ist, dass der Akku durchschnittlich nur einen Tag hält. Wer damit leben kann und einen günstigen Einstieg in Wear OS sucht, ist mit der Watch 2 gut bedient.
Lesen Sie unseren Xiaomi Watch 2 Test
Xiaomi Smart Band 9 Pro: Beste preisgünstige Hybrid-Smartwatch
Preis beim Test: 79,99 EuroAktuell bester Preis:Wenn Sie schlankere Smartwatches bevorzugen, die eher wie ein Fitness-Tracker aussehen, ist das Xiaomi Smart Band 9 Pro genau das Richtige für Sie. Es stehen drei kräftige Farben zur Auswahl, die durch stilvolle Armbänder ergänzt werden können. Das Design kommt ohne Tasten aus und sorgt für ein minimalistisches Profil, bei dem der Schwerpunkt auf dem Tippen und Wischen auf dem nun helleren 1,74-Zoll-AMOLED-Bildschirm liegt.
Die Smartwatch-Funktionen beschränken sich zwar auf die Grundlagen wie die Anzeige von Benachrichtigungen und die Steuerung der Musikwiedergabe auf Ihrem Smartphone, aber die Smartwatch ist mit Apps von Drittanbietern wie Apple Health, Google Health und sogar Strava kompatibel.
Es gibt genug Platz für ein integriertes GPS, das sich am besten für gelegentliche Sportler eignet, obwohl die versprochene verbesserte Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung in unseren Tests nicht zum Tragen kam. Die Akkulaufzeit von bis zu 21 Tagen betrug bei regelmäßiger Nutzung der wichtigsten Funktionen in der Regel eher eine Woche, was für eine Smartwatch, die wie ein Fitness-Tracker aussieht und für alle interessant ist, die nach einer guten Alternative zu Fitbit suchen, immer noch ein gutes Ergebnis ist.
Lesen Sie unseren Xiaomi Smart Band 9 Pro Test
Kaufberatung: Günstige Smartwatches
Achten Sie darauf, dass Ihre Wunsch-Smartwatch mit Ihrem Smartphone kompatibel ist – eine Apple Watch kann beispielsweise nicht mit einem Android-Smartphone verwendet werden. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass alle beworbenen Funktionen auch tatsächlich verfügbar sind, wenn Sie die Uhr mit Ihrem Smartphone koppeln. Oft gibt es Unterschiede bei den unterstützten Features, beispielsweise bei Musik-Playern, der Steuerung Ihrer Handykamera und der umfassenden Benachrichtigungsunterstützung.
Wenn Sie eine Smartwatch möchten, deren Display ständig eingeschaltet bleibt, sollten Sie darauf achten, dass die Smartwatch auch ein Always-on-Display (AOD) besitzt – und wie sich das auf die versprochene Akkulaufzeit auswirkt. Die meisten Smartwatch-Hersteller werben gerne mit der besten Akkulaufzeit, aber diese Angabe bezieht sich selten auf den Fall, dass der Bildschirm eingeschaltet bleibt.
GPS ist ideal, wenn Sie Ihre sportlichen Aktivitäten vorwiegend im Freien verfolgen möchten. Zu bevorzugen ist die deutlich genauere Ortung via Multiband-GPS.
Wie viel Sie ausgeben sollten, hängt von Ihren Wünschen ab. Möchten Sie ein hochwertiges Metalldesign und umfassende Gesundheitsfunktionen? Wenn ja, müssen Sie wahrscheinlich etwas mehr ausgeben. Wenn Sie mit grundlegenderen Funktionen zufrieden sind, können Sie sich für die günstigsten hier vorgestellten Modelle entscheiden.
FAQ: Preisgünstige Smartwatches
1.Wie Sie eine günstige Smartwatch auswählen
Wenn Sie eine günstige Smartwatch kaufen möchten, sollten Sie auf einige wichtige Dinge achten. Ein offensichtliches Kriterium ist die Kompatibilität mit Ihrem Smartphone. Vergewissern Sie sich aber auch, dass alle beworbenen Funktionen tatsächlich verfügbar sind, wenn sie mit Ihrem Smartphone gekoppelt ist. Oft gibt es Unterschiede zwischen iOS und Android bei den unterstützten Funktionen, zum Beispiel bei Musikplayern, bei der Steuerung der Handykamera und bei der Unterstützung von Benachrichtigungen.
Wenn Ihnen die Idee einer Smartwatch mit Always-on-Display gefällt, stellen Sie sicher, dass die Smartwatch diese Funktion auch unterstützt. Achten Sie außerdem darauf, wie sich das Always-on-Display auf die versprochene Akkulaufzeit auswirkt. Die meisten Smartwatch-Hersteller werben gerne mit der besten Akkulaufzeit, aber das stimmt nicht immer, wenn der Bildschirm eingeschaltet bleibt.
GPS ist großartig, wenn Sie Ihr Training vor allem im Freien verfolgen möchten, egal ob es sich dabei um das eingebaute oder das verbundene GPS handelt. Letzteres bedeutet, dass Sie die dazugehörige Smartphone-App starten müssen, um Ihr Training genauer verfolgen zu können.
2.Welche Marken stellen günstige Smartwatches her?
Es gibt eine Reihe von Marken, die mittlerweile günstige Smartwatches herstellen. Zu den bekanntesten Namen gehören Amazfit, Xiaomi und der Nothing-Ableger CMF. Auch Samsung stellt günstige Smartwatches her – oben sehen Sie die Galaxy Watch FE. Wenn Sie auf der Suche nach einer günstigen Apple Watch sind, ist die Apple Watch SE ab 249 Euro eine gute Wahl.
3.Was kann eine Smartwatch ohne Smartphone-Kopplung?
Günstige Smartwatches können eine ganze Menge, ohne auf Ihr Smartphone angewiesen zu sein. Sie brauchen sie zwar, um die Benachrichtigungen Ihres Smartphones anzuzeigen, Wettervorhersagen oder Kalendertermine zu synchronisieren. Doch die meisten verfügen über Bewegungs- und optische Sensoren, um Funktionen zur Aktivitätsüberwachung wie Schrittzählung und Herzfrequenzmessung zu ermöglichen oder Ihren Schlaf zu verfolgen. Das bedeutet, dass Sie Ihr Training auch ohne Smartphone verfolgen können.
Außerdem brauchen Sie Ihr Smartphone nicht, um auf die vorinstallierten Zifferblätter zuzugreifen. Wollen Sie weitere Designs herunterladen, benötigen Sie jedoch oft Zugriff auf die Begleit-App mit Ihrem Smartphone.
Wie wir Smartwatches testen
Wir testen alle Wearables auf die gleiche Weise, und das ist ganz einfach: Wir legen sie an, verbinden sie mit unserem Haupt-Smartphone und nutzen sie mindestens eine Woche lang rund um die Uhr. In vielen Fällen sogar viel länger.
Dies ist die einzige Möglichkeit, Wearables richtig zu testen, um zu sehen, wie sich die Akkulaufzeit im realen Gebrauch verhält, und um alle verfügbaren Funktionen kennenzulernen. Natürlich gibt es einige Funktionen, die wir nicht testen können, wie Sturzerkennung, Menstruationszyklen oder 150 verschiedene Sportmodi.
Wir testen seit fast 30 Jahren und sind Experten für Kaufempfehlungen. Im Laufe der Jahre haben wir Hunderte von Smartwatches verschiedener Marken mit allen möglichen Designs, Funktionen und Gimmicks getestet. Unser gesamtes internes Team und unsere freiberuflichen Mitarbeiter verfügen über umfangreiche Erfahrung in der Bewertung von Technikprodukten.
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Die besten Mähroboter ohne Begrenzungskabel
Mähroboter ohne Begrenzungskabel gehen mittlerweile in ihre dritte bis vierte Saison. Während viele der 2023 vorgestellten Modelle noch teilweise unausgereift und fehleranfällig waren, gelten die Generationen von 2024 bis 2026 inzwischen als deutlich ausgereifter und alltagstauglich.
Vor allem bei der zentimetergenauen Positionierung und Navigation hat sich viel getan: Verbesserte RTK-GPS-Systeme, zusätzliche Kameras sowie KI-gestützte Hinderniserkennung sorgen für präziseres Mähen entlang von Rasenkanten und eine deutlich vereinfachte Inbetriebnahme. Auch komplexere Gärten lassen sich heute meist ohne manuelles Begrenzungskabel zuverlässig kartieren und pflegen.
Segway Navimow H210: Die Empfehlung der Redaktion
Preis beim Test: 1799 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Segway Navimow H210E mögen
Der Segway Navimow H210E überzeugt vor allem durch seine moderne Navigation und die einfache Bedienung. Statt eines klassischen Begrenzungskabels nutzt der Mähroboter eine Kombination aus LiDAR, Kamera und Netzwerk-RTK, wodurch er seine Position im Garten sehr präzise bestimmen kann. Dadurch arbeitet er zuverlässig und findet auch in schwierigen Bereichen oder bei wechselnden Empfangsbedingungen sicher seinen Weg.
Besonders positiv fällt zudem die saubere Flächenabdeckung auf: Der Roboter plant seine Mähwege effizient, vermeidet unnötige Überlappungen und sorgt so für ein gleichmäßiges Schnittbild. Auch die Hinderniserkennung funktioniert zuverlässig und trägt zu einem sicheren Betrieb bei. Praktisch ist außerdem die komfortable Einrichtung über die App, mit der sich virtuelle Grenzen und Mähzonen schnell definieren lassen. Insgesamt bietet der Navimow H210E damit ein modernes, durchdachtes Gesamtpaket für mittelgroße Gärten.
Weitere Überlegungen
Trotz vieler Stärken gibt es auch einige Punkte, die man beachten sollte. Der Mähroboter ist im Vergleich zu einfachen Modellen relativ teuer und setzt für seine präzise Navigation auf eine Netzwerk-RTK-Infrastruktur sowie eine Internetverbindung.
Je nach Region kann die Signalqualität daher unterschiedlich ausfallen. Zudem verbraucht das Gerät im Stand-by vergleichsweise viel Strom. Wer jedoch Wert auf eine drahtlose Installation, moderne Technik und zuverlässige Mähleistung legt, erhält insgesamt ein sehr leistungsfähiges Gerät.
Lesen Sie unseren Segway Navimow H210 Test
Mova LiDAX Ultra 1200: Der beste Newcomer
Preis beim Test: 1.099 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Mova LiDAX Ultra 1200 mögen
Der Mova LiDAX Ultra 1200 überzeugt vor allem durch sein modernes Navigationskonzept, das komplett ohne Begrenzungskabel oder RTK-Antenne auskommt. Stattdessen nutzt der Mähroboter eine Kombination aus 3D-LiDAR und Kamera, um eine präzise Karte des Gartens zu erstellen und sich zuverlässig an seiner Umgebung zu orientieren.
Dadurch arbeitet das Gerät auch unter Bäumen oder bei schwierigen Lichtverhältnissen stabil – typische GPS-Probleme treten nicht auf. Im Alltag sorgt die systematische Navigation für ein gleichmäßiges Schnittbild ohne zufällige Spuren. Auch die Kantenschnittleistung fällt dank beweglicher Schneidscheibe sehr gut aus, wodurch weniger Nacharbeit mit dem Trimmer nötig ist.
Hinzu kommen eine zuverlässige Hinderniserkennung sowie ein angenehm leiser Betrieb von etwa 57 dB. Insgesamt bietet der LiDAX Ultra 1200 damit ein durchdachtes, modernes Gesamtpaket für anspruchsvolle Gärten.
Weitere Überlegungen
Trotz der vielen Stärken gibt es auch kleinere Einschränkungen. Sehr flache oder seitlich liegende Hindernisse werden nicht immer sofort erkannt, wodurch einzelne Objekte später umfahren werden können. Zudem ist der Roboter relativ groß, was in engen Passagen oder schmalen Durchfahrten etwas unpraktisch sein kann. Insgesamt bleibt der Gesamteindruck jedoch positiv, da die innovative LiDAR-Navigation besonders in komplexen Gärten klare Vorteile gegenüber klassischen RTK-Systemen bietet.
Lesen Sie unseren Mova LiDAX Ultra 1200 Test
Terramow V1000: Der beste Mähroboter aus dem Vorjahr
Preis beim Test: 1199 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Terramow V1000 mögen
Der Terramow V1000 überzeugt primär durch seine bemerkenswert einfache und schnelle Inbetriebnahme – statt umständlicher Begrenzungskabel oder RTK-Antennen genügt ihm die Kameratechnik. Die drei Kameras des TerraVision 2.0-Systems navigieren präzise durchs Gelände und erkennen Hindernisse zuverlässig.
Die App-Steuerung ist ausgesprochen durchdacht und erlaubt nicht nur Grundeinrichtung, sondern detaillierte Einstellungen: Zonenverwaltung, Kantenmodus, Spot-Mähen, Schnitthöhe und mehr.
Im Praxistest lieferte der Mähroboter ein professionelles Schnittbild mit sauberen Parallelbahnen und überzeugendem Kantenschnitt – auch in engeren Passagen und bei Hindernissen wie Gartenschläuchen oder Tierattrappen. Zudem punktet er mit leisem Betrieb und vergleichsweise geringem Energiebedarf, was ihn auch für Wochenend- oder Nachtsituationen interessant macht.
Kurz: Wer einen smarten, weitgehend automatischen Mähroboter sucht – insbesondere für Gärten bis etwa 1.200 Quadratmeter – wird hier mit dem Terramow V1000 eine überzeugende Lösung finden.
Weitere Überlegungen
Trotz der überzeugenden Leistung hat der Terramow V1000 ein paar Grenzen. Seine Kamera-Navigation funktioniert nur bei ausreichendem Tageslicht, bei Dämmerung oder Dunkelheit stoppt er den Betrieb. Steilere Hänge über 18 Grad meistert er nicht zuverlässig, und an Rasenkanten bleibt ein schmaler Streifen ungemäht.
Auch die Schnittbreite fällt etwas kleiner aus als bei einigen Konkurrenten. Für ebene, gut ausgeleuchtete Gärten bis etwa 1.200 Quadratmeter ist er jedoch eine der modernsten und komfortabelsten Lösungen am Markt.
Lesen Sie unseren Terramow V1000 Test
Yuka Mini 800: Perfekt für kleine Flächen
Preis beim Test: 1.049 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Yuka Mini mögen
Der Yuka Mini unterstützt mehrere Ortungsmodi. Im Standardmodus kommuniziert der Mähroboter direkt per Funkverbindung mit der eigenen RTK-Referenzstation. Alternativ lässt sich die Ortung auf den iNavi-Dienst umstellen. Das erspart die Montage der RTK-Referenzstation. Die Schnittleistung ist solide. Die rotierenden, scharfen Klingen liefern einen gleichmäßigen Schnitt.
Dank seiner kompakten Größe manövriert der Mähroboter zielsicher um Hindernisse wie Blumentöpfe oder Gartenmöbel herum. Die integrierte KI und die Kamera erkennen Gras und Nicht-Gras-Flächen, das ist besonders an Rasenkanten oder bei Blumenbeeten hilfreich. Je nach Rasen und Jahreszeit sollten Sie vor dem Start die Schnitthöhe mechanisch über den Drehknopf am Mähroboter anpassen. Die großen Räder sorgen für guten Grip, auch auf lockerem Untergrund.
Weitere Überlegungen
Der Yuka Mini 800 von Mammotion zeichnet sich durch sein ansprechendes Design sowie seine hohe Benutzerfreundlichkeit und fortschrittliche Technologie aus. Besonders für kleinere bis mittelgroße Gärten ist dieser Mähroboter empfehlenswert, da er Sicherheit und Effizienz vereint.
Lesen Sie unseren Yuka Mini 800 Test
Anthbot M9: Das beste kompakte Modell
Preis beim Test: 719 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Anthbot M9 mögen
Der Anthbot M9 überzeugt im Test vor allem durch sein stimmiges Gesamtpaket aus moderner Technik, einfacher Bedienung und attraktiver Preis-Leistung. Besonders positiv fällt die kabellose Navigation per Dual-RTK und Kamerasystem auf, die eine präzise Kartierung und zuverlässige Orientierung ohne Begrenzungskabel ermöglicht.
Die Einrichtung gelingt relativ schnell und die App bietet eine übersichtliche Steuerung mit praktischen Funktionen wie Multi-Zonen-Management, Zeitplänen und individuell einstellbarer Schnitthöhe. Auch die Mähleistung kann sich sehen lassen: Mit rund 100 Quadratmetern pro Stunde arbeitet der kompakte Roboter effizient und hinterlässt ein sauberes, gleichmäßiges Schnittbild.
Hinzu kommen die robuste Verarbeitung, die guten Traktionseigenschaften der großen Hinterräder und die einfache Reinigung dank IPX6-Schutz. Insgesamt liefert der M9 Funktionen und Leistung, die man sonst häufig erst in deutlich teureren Geräten findet.
Weitere Überlegungen
Trotz vieler Stärken gibt es beim Anthbot M9 noch Punkte mit Verbesserungspotenzial. Die KI-basierte Hinderniserkennung funktioniert zwar grundsätzlich gut, stößt jedoch bei komplexeren Objekten oder engen Strukturen an ihre Grenzen.
Auch Zusatzfunktionen wie NetRTK oder die 4G-Fernsteuerung sind teilweise kostenpflichtig, was langfristig zusätzliche Ausgaben bedeuten kann. Zudem könnte das Fahrgeräusch etwas leiser sein. Dennoch bleiben diese Schwächen im Alltag meist überschaubar und lassen sich teilweise durch Software-Updates verbessern.
Lesen Sie unseren Anthbot M9 Test
Mammotion Luba 2 3000X: Der beste für große Rasenflächen
Preis beim Test: 2.599 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Mammotion Luba 2 3000X mögen
Mähroboter mit Allradantrieb und einer Eignung für große Grundstücke sind in der Regel kostenintensiv. Der Luba 2 hebt sich in diesem Segment jedoch durch seine Leistungsfähigkeit hervor. In verschiedenen Vergleichstests überzeugte der Luba 2 insbesondere hinsichtlich seiner Manövrierfähigkeit gegenüber anderen Modellen.
Überdies bietet das Gerät eine Vielzahl intelligenter Funktionen. Im Vergleich zum Husqvarna 435X AWD Nera ist der Luba 2 preislich attraktiver und übertrifft den Segway Navimov X315 in Bezug auf die Funktionsvielfalt.
Alle genannten Modelle zeichnen sich durch ihre hohe Kompetenz aus, jedoch richtet sich der Luba 2 insbesondere an technikaffine Nutzer, die großen Wert auf Präzision legen. Die Mähleistung ist sehr überzeugend, und das Gerät arbeitet zuverlässig auch unter anspruchsvollen Bedingungen.
Weitere Überlegungen
Der Luba 2 3000X weist im Vergleich zum Modell des Vorjahres leistungsstärkere Schneidemotoren und insgesamt zwölf Klingen auf, was einer Verdopplung gegenüber dem vorherigen Modell entspricht. Das neue Modell schneidet den Rasen effizient. Mit seiner riesigen Schnittfläche und den superstarken Mähmotoren kann die Geschwindigkeit präzise eingestellt werden, um in kürzester Zeit eine riesige Fläche zu mähen.
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Segway Navimow X315: Spitzenmodell für große Flächen
Preis beim Test: 2.429 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Segway Navimow X315 mögen
Der Navimow X315 von Segway überzeugt in allen relevanten Bereichen. Auch die dazugehörige App hinterlässt einen gut entwickelten Eindruck. Der intelligente Mähroboter ist innerhalb weniger Minuten einsatzbereit, die virtuelle Karte wird zügig erstellt und kann jederzeit flexibel angepasst werden.
Nach der Einrichtung arbeitet der Navimow X315 zuverlässig gemäß dem vorgegebenen Plan. GPS, Kamera und Funkantenne navigieren den Roboter präzise über die Fläche, ganz ohne Begrenzungsdraht. Im Test bewies der Segway Navimow X315 seine Effizienz durch systematisches und effektives Mähen. Anstatt ziellos zu fahren, arbeitet er planmäßig Bahn für Bahn, was zu kürzeren Mähzeiten und einem gleichmäßigen Schnitt führt.
Weitere Überlegungen
Auf kleinen Rasenflächen, wie bei unseren 120 Quadratmetern, wird sein Potenzial jedoch nicht voll ausgeschöpft, und der Anschaffungspreis erscheint unverhältnismäßig. Für maximale Effizienz sollte der Rasenmähroboter auf einer größeren Grünfläche eingesetzt werden, um seine Leistungsfähigkeit vollständig zu nutzen.
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Ecovacs Goat A1600 RTK: Gutes Gesamtpaket
Preis beim Test: 1399 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Ecovacs Goat A1600 RTK mögen
Der Ecovacs A1600 RTK überzeugt im Test durch seine präzise Satelliten-Navigation und hohe Mäheffizienz. Der Mähroboter nutzt zwei Mähteller und eine Geschwindigkeit von 3.000 Umdrehungen pro Minute, was zu einem sauberen Schnitt führt. Für entsprechend gestaltete Rasenflächen ist der A1600 RTK gut geeignet und erfordert kaum Nacharbeit.
In unserem Garten müssen jedoch die Rasenkanten regelmäßig nachgetrimmt werden, was dem Mähroboter nicht anzulasten ist. Zudem bietet die App von Ecovacs umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten und Optionen zur Anpassung von Mähhöhe und -geschwindigkeit, was einen weiteren Vorteil darstellt.
Weitere Überlegungen
Die Mähergebnisse sind insgesamt zufriedenstellend – wobei das natürlich immer von der Fläche und den örtlichen Gegebenheiten abhängt. Der A1600 RTK ist einer der besten drahtlosen Rasenmähroboter für große und komplexe Flächen.
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Husqvarna 435X AWD Nera: Teuerstes Modell
Preis beim Test: 5.990 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Husqvarna Automower 435X AWD Nera mögen
Wenn Sie einen schwierigen Rasen oder Bereiche mit steilem Gefälle haben, reicht der Zweirad-Antrieb gewöhnlicher Mäher möglicherweise nicht aus. Dieser Roboter unterscheidet sich in Bezug auf das Design deutlich von früheren Modellen, die wir von Husqvarna getestet haben. Er besitzt hinter der Vorderachse ein Gelenk und hat Antrieb auf allen vier Rädern.
Es gibt keine Frontkamera, wie bei den meisten seiner Konkurrenten. Stattdessen verlässt sich der Mähroboter von Husqvarna auf Ultraschallsensoren zur Hinderniserkennung.
Wenn Sie einen schwierigen Rasen oder Bereiche mit steilem Gefälle haben, reicht der Zweirad-Antrieb gewöhnlicher Mäher möglicherweise nicht aus. Der Husqvarna verfügt über einen Antrieb auf allen vier Rädern und hat überhaupt kein Problem mit den schwierigsten Stellen unseres Rasens. Die Manövrierfähigkeit ist ein großes Plus!
Weitere Überlegungen
Der Husqvarna Automower 435X AWD Nera ist zweifellos ein hochwertiger Mähroboter, was sich sowohl in der Verarbeitung als auch in den Mähergebnissen zeigt. Allerdings ist der Listenpreis so hoch, dass sich die Anschaffung für private Nutzer kaum lohnt.
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Anthbot Genie 600: Ausgezeichnete automatische Kartierung
Preis beim Test: 849 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Anthbot Genie 600 mögen
Der Anthbot Genie 600 überzeugt durch eine zuverlässige Performance und eine unkomplizierte Inbetriebnahme, die auch weniger technikaffinen Gartenbesitzern einen schnellen Einstieg ermöglicht. Die vom Hersteller hervorgehobene Auto-Mapping-Funktion arbeitet präzise und ersetzt das manuelle Festlegen der Rasenbegrenzung effizient.
Die App zeichnet sich durch ein übersichtliches, funktionales Design aus; sämtliche Einstellungen sind verständlich erläutert. Ein integrierter intelligenter Modus ermöglicht eine automatisierte Rasenpflege.
Im Test erweist sich der Anthbot Genie 600 als ausgewogenes Gesamtsystem, das durch seine zügige Einrichtung, exakte Navigation und überzeugende Mähleistung besticht. Mit fortschrittlichen Technologien wie RTK-GPS und KI-3D-Vision spricht das Gerät technikaffine Anwender an. Die intelligente Hinderniserkennung identifiziert mehr als 1.000 Objekttypen zuverlässig und umfährt diese sicher.
Weitere Überlegungen
Wir haben den Anthbot Genie 600 getestet, der für eine maximale Mähfläche von 900 Quadratmetern empfohlen wird. Für größere Flächen sind die Modelle Genie 1000 für bis zu 2.000 Quadratmetern und Genie 3000 für maximal 3.600 Quadratmeter verfügbar.
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Husqvarna Automower 410XE NERA: Andere Preisliga
Preis beim Test: 3.098 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Husqvarna Automower 410XE NERA mögen
Husqvarnas Rasenmähroboter 410XE Nera kann mit dem optionalen EPOS-Kit auf die sonst üblichen Begrenzungskabel verzichten. Das Exact Positioning Operating System verwendet eine satellitengestützte Technologie in Verbindung mit dem Smartphone zur Steuerung. Der Mäher kann den Rasen präzise mähen und Hindernisse umfahren.
Mit einer WLAN-Verbindung zu einer Smartphone-App oder einem Smart-Home-System können Mähpläne erstellt, der Fortschritt verfolgt sowie der Roboter lokalisiert oder gesperrt werden. In der App können Arbeitsbereiche und temporäre Sperrzonen eingerichtet werden. Die Objektvermeidung durch Radartechnologie sorgt für genaues Schneiden und verringert das Risiko von ungeplanten Stopps. Wenn der Mäher ein Objekt auf dem Rasen erkennt, weicht er aus, um Kollisionen zu vermeiden.
Weitere Überlegungen
Zum Preis des Mähers kommt zusätzlich das EPOS-Plug-in-Kit für 449 Euro – damit liegt der Gesamtpreis bei 3.098 Euro. Das schwedische Modell ist damit zwar deutlich teurer als viele Konkurrenten, überzeugt dafür aber mit nahezu perfekten Mähergebnissen. Der Rasen unseres Test-Parcours gleicht einem Golfplatz. Der 410XE Nera ist absolut empfehlenswert.
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Dreame A2: Gut, aber nicht makellos
Preis beim Test: 2.299 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Dreame A2 mögen
Ein bemerkenswertes Merkmal ist die einfache Hardware-Installation. Durch innovative Technologie entfällt die bei vergleichbaren Modellen häufig zeitaufwendige Montage einer RTK-Antenne. Der Dreame Mäher navigiert vollständig mittels der Omnisense-Technologie, die Ihren Garten mithilfe von 3D-Karten erfasst.
Der zeitintensivste Teil der Installation besteht darin, einen geeigneten Standort für die Basisstation zu finden und diese zu verkabeln. Nach etwa 15 Minuten ist das Modell A2 betriebsbereit und lädt den Akku auf. Dank Omnisense 2.0 und einer fortschrittlichen KI-Kamera bewältigt der Mäher Hindernisse wie Schläuche, Rohre und Harken mühelos.
Weitere Überlegungen
Der Dreame Robotic Mower A2 zeichnet sich durch präzises Mähen aus, nachdem die Kartierung abgeschlossen wurde. Der Preis erscheint jedoch im Verhältnis zur erbrachten Leistung als überhöht. Sollte eine Preisanpassung stattfinden und die Leistungsfähigkeit der Maschine weiterhin konstant bleiben, könnte sie eine interessante Alternative für potenzielle Käufer darstellen.
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Segway Navimow i105E/i110E: Handlich und zuverlässig
Preis beim Test: 849 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Segway Navimow i105E/i110E mögen
Die Segway-Mähroboter zeichnen sich durch fortschrittliche, die den Einsatz eines Begrenzungskabels überflüssig machen. Die Navimow i-Modelle sind mit einer zweiten GPS-Antenne ausgestattet, die im Mäher integriert ist, was die Navigationsgenauigkeit erheblich verbessert.
Zudem kann eine 4G-Option hinzugefügt werden, um die Wi-Fi-Verbindung des Mähers durch eine Mobilfunkverbindung zu ergänzen. Der Mäher nutzt künstliche Intelligenz zur Erstellung einer visuellen Karte des Gartens und zur Erkennung von Hindernissen, die umfahren werden müssen. Die eingebauten Sensoren erkennen die Rasenränder, und es besteht die Möglichkeit, Korridore einzurichten.
Weitere Überlegungen
Anfangs gab es Zweifel, ob ein kabelloser Rasenmäher zu einem günstigen Preis gute Leistungen bringt. Der Segway Navimow i110 war jedoch einfacher einzurichten als erwartet. Er hat die im Garten festgelegten Grenzen präzise eingehalten, bei jeder Nutzung. Eine höhere Bewertung wäre möglich, wenn er eine bessere Bordsteinerkennung bieten würde.
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Dreame A1: Gute erste Generation
Aktuell bester Preis:Warum wir den Dreame A1 mögen
Der Mähroboter von Dreame besticht sowohl durch sein ansprechendes Design als auch durch seine überzeugende Mähleistung. Nach der etwas stockenden Inbetriebnahme arbeitet der Mähroboter zuverlässig nach dem festgelegten Zeitplan und den gewählten Einstellungen. Laut Dreame eignet sich das Gerät für Flächen von bis zu 2.000 Quadratmetern im Effizienz-Modus und für bis zu 1.000 Quadratmetern im Standardmodus.
Ein praktisches Merkmal ist der Schnellverschluss, welcher ein einfaches Wechseln der drei Messer ermöglicht. Überdies ist der Akku dank Schnellladung innerhalb von etwa 60 Minuten vollständig aufgeladen und einsatzbereit.
Weitere Überlegungen
Die Mähergebnisse des Dreame-Modells sind insgesamt gut, obwohl es beim Mähen entlang der Rasenkanten Schwierigkeiten hat, wie die meisten seiner Konkurrenten. Der Preis ist vergleichsweise hoch, da der Listenpreis bei knapp 2.000 Euro liegt. Allerdings wird es inzwischen zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten.
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Mammotion Luba 2 5000: Bestes Model aus dem Vorjahr

Warum wir den Mammotion Luba 2 5000 mögen
Wenn Sie einen Roboter-Rasenmäher ohne Begrenzungskabel für anspruchsvolles Gelände suchen, dann ist der Luba 2 von Mammotion ein geeignetes Gerät. Er manövriert zuverlässig und bewältigt extreme Hänge, Schlaglöcher und Hindernisse problemlos. Der leistungsstarke und intelligente Mähroboter ist für große und unebene Rasenflächen ausgelegt. Er verfügt über einen Allradantrieb, der ihm gute Traktion und Steigfähigkeit auf jedem Terrain bietet.
Der Luba 2 hat zusätzlich eine integrierte Hinderniserkennung, die Kollisionen verhindert, und eine automatische Lade- und Reinigungsfunktion, die ihn stets einsatzbereit hält. Der Mähroboter hat eine Schnittbreite von 40 Zentimetern und eine Schnitthöhe von 30 bis 70 Millimetern, die stufenlos eingestellt werden kann. Er kann mit einer Smartphone-App gesteuert werden, die es dem Nutzer ermöglicht, Mähpläne zu erstellen, den Mähfortschritt zu verfolgen und den Roboter bei Bedarf anzurufen oder zu stoppen.
Weitere Überlegungen
Der Luba 2 wird in verschiedenen Versionen angeboten, abhängig von der Größe des zu pflegenden Bereichs. Die Modelle decken Flächen von 1.000 bis zu 12.000 Quadratmetern ab. Unser Modell für 5.000 Quadratmeter kann diese Fläche pro Akkuladung mähen, was etwa zwei Stunden in Anspruch nimmt. Ferner ist er wetterfest und arbeitet geräuscharm, wodurch er sich ideal als Unterstützung im Garten eignet.
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Segway Navimow H1500E: Mehr Komfort gegen Aufpreis
Preis beim Test: 1.999 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Segway Navimow H1500E mögen
Auch von Segway gibt es verschiedene Modelle, die Rasenflächen von 500 bis 3.000 qm abdecken. Entsprechend variieren auch die Listenpreise: Navimow H500E (1.399 Euro), H800E (1.649 Euro), H1500E (2.099 Euro) und H3000E (2.599 Euro). Die Ausstattung ist weitgehend gleich. Der Segway Navimow ist ein Mähroboter, der leise arbeitet und die Arbeit gut erledigt. Er benötigt keine Begrenzungskabel, doch er ist kostspielig.
Je nach Wohnort gibt es Einschränkungen: Hohe Rasenhügel, Bäume oder Sträucher können den Nutzen beeinträchtigen. Wenn der Rasen jedoch überwiegend flach und offen ist, mit flachen Korridoren zwischen den Rasenflächen und niedrigen vorderen Beeten, ist der Navimow sehr geeignet. Mit dem Navimow wird der Rasen mehr oder weniger automatisch gepflegt, wobei der beste Nutzen bei großen und flachen Rasenflächen erzielt wird.
Weitere Überlegungen
Nur das Spitzenmodell H3000E ist mit einem Ultraschallsensor zur Hinderniserkennung ausgestattet. Für die anderen Modelle kann dieser Sensor separat für 179 Euro erworben werden. Der VisionFence-Sensor, der eine fortschrittlichere Hinderniserkennung ermöglicht, ist für etwa 300 Euro erhältlich. Er soll in der Lage sein, Objekte im Umkreis von 1,5 Metern und mit einem Durchmesser von mehr als 0,1 Meter zu erfassen und aktiv zu vermeiden.
Lesen Sie unseren Test: Segway Navimow H1500E
Husqvarna 310E NERA: Teures Gesamtpaket
Preis beim Test: 2.199 EuroAktuell bester Preis:Warum wir den Husqvarna 310E NERA mögen
Der 310E verwendet, ähnlich wie das Modell 410XE NERA, die Edge-Cut-Funktion mit einem zusätzlichen Schneidteller. Dies ermöglicht ein sehr präzises Schneiden entlang von Kanten und um Hindernisse herum, sodass nur minimale Grasreste zurückbleiben. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden Modellen besteht im Radar.
Der 310E verfügt nicht über eine radargestützte Hinderniserkennung, sondern nutzt einen physischen Sensor. Dieser reagiert auf physische Objekte, die sich ihm in den Weg stellen. Während der Testphase des 310E NERA über mehrere Wochen überzeugte das Modell durch einen gleichmäßig geschnittenen Rasen ohne sichtbare Linien oder Spuren. Der Mäher ist zudem intelligent genug, seine Fahrroute durch enge Passagen zu variieren.
Weitere Überlegungen
Wie beim Modell 410XE NERA fallen neben dem Preis des Mähers auch die Kosten für das EPOS-Plug-in-Kit in Höhe von 449 Euro an. In der Basisversion arbeitet der 310E ebenfalls mit Begrenzungskabeln. Abgesehen von gelegentlichen Kartenfehlern und der Notwendigkeit, Spielzeug auf dem Rasen im Auge zu behalten, erbringt dieses Gerät eine hervorragende Leistung.
Lesen Sie unseren Husqvarna 310E Nera Test
Meine Meinung: Warum kabellos einfach besser ist
Knapp neun Jahre lang hat der Husqvarna Automower 305 bei mir weitgehend zuverlässig seinen Dienst verrichtet und rund 100 Quadratmeter Rasen regelmäßig in Form gehalten. In letzter Zeit jedoch häufen sich die Probleme – vor allem im Kontext des Begrenzungskabels: altersbedingte Kabelbrüche und Gelverbinder, die keinen Kontakt mehr herstellen. Zwar gibt es hilfreiche YouTube-Videos und Prüfsets zur Fehlersuche, doch am Ende führt der Weg meist zum Ausgraben des Kabels und einer Sichtprüfung.
Die genannten Fehlerquellen entfallen bei den kabellosen Mährobotern. Aber das ist längst nicht der einzige Vorteil: Bei einer Rasenfläche von 100 Quadratmetern benötigt man um die 60 Meter Begrenzungs- und Leitkabel. Dabei kann man etwa mit einem Spaten einen Schlitz in den Rasen machen und die Kabel etwa fünf bis zehn Zentimeter tief im Boden verlegen.
Wir erklären hier die anstrengende Vorgehensweise: Gardena Smart Sileno im Test – Rasenmähroboter mit App. Fachbetriebe haben eine spezielle Maschine zum Kabelverlegen – das geht bedeutend schneller, muss aber dann größtenteils extra zum Mähroboter bezahlt werden.
Der Yuka Mini ist ein Paradebeispiel, wie einfach sich die kabellose Generation der Rasenmähroboter in Betrieb nehmen lässt. Immer mehr Hersteller setzen auf eine automatische Kartierung, die zuverlässig funktioniert und Rasenkanten sowie Hindernisse gut erkennt.
FAQ: Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel
1.Wie funktionieren Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel?
Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel nutzen fortschrittliche Sensoren und GPS-Technologie, um ihren Arbeitsbereich zu erkennen. Diese Systeme ermöglichen es dem Roboter, den Rasen präzise zu mähen, ohne dass ein physisches Kabel zur Abgrenzung verlegt werden muss. Stattdessen erstellen sie virtuelle Karten des Gartens und navigieren autonom durch das Gelände.
2.Welche Vorteile bieten Modelle ohne Begrenzungskabel?
Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel bieten gleich mehrere Vorteile:
Einfache Installation: Kein Verlegen eines Begrenzungskabels – der Roboter ist schneller einsatzbereit.
Flexible Nutzung: Änderungen am Gartenlayout sind kein Problem, da keine Kabel entfernt oder neu verlegt werden müssen.
Präzise Navigation: Dank moderner Sensortechnologie erkennt der Roboter Hindernisse und passt seinen Weg entsprechend an.
Zeiteinsparung: Das Set-up ist in wenigen Schritten abgeschlossen.
3.Kann ein solcher Roboter auch komplizierte Gärten mähen?
Ja, viele Modelle sind so konzipiert, dass sie komplexe Gartenstrukturen, steile Hänge und unterschiedliche Zonen bewältigen können. Dank smarter Funktionen wie GPS-gestützter Navigation und Hinderniserkennung kommen Roboter ohne Begrenzungskabel auch mit schwierigen Bedingungen klar.
4.Sind sie im Betrieb sicher?
Ja, Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel sind darauf ausgelegt, sicher zu arbeiten. Sie besitzen Sensoren, die Hindernisse, Kinder oder Haustiere erkennen können. Viele Modelle stoppen automatisch, wenn sie hochgehoben werden, und sind mit PIN-Codes gesichert, um Diebstahl vorzubeugen.
5.Welche Nachteile gibt es?
Obwohl sie viele Vorteile bieten, sollten Sie auch mögliche Herausforderungen beachten:
Höherer Anschaffungspreis: Die Technologie dieser Modelle ist oft teurer als die von Varianten mit Begrenzungsdraht.
Abhängigkeit von Updates: Die Software muss regelmäßig aktualisiert werden, um eine optimale Leistung zu gewährleisten.
Eingeschränkte Nutzbarkeit bei großen Flächen: Einige günstigere Modelle können bei sehr großen Gärten Probleme haben, den Arbeitsbereich korrekt zu erkennen.
6.Wie lange hält der Akku?
Die Akkulaufzeit variiert je nach Modell und Hersteller. Durchschnittlich liegt sie zwischen 60 und 120 Minuten. Der Roboter kehrt bei niedrigem Akku selbstständig zur Ladestation zurück, um sich aufzutanken, bevor er den Mähvorgang fortsetzt.
7.Sind solche Modelle nachhaltig?
Ja, da Rasenmähroboter elektrisch betrieben werden, haben sie eine weitaus geringere Umweltbelastung als benzinbetriebene Geräte. Zudem ist der Energieverbrauch durch die effiziente Navigation gering.
8.Welche Wartung ist erforderlich?
Die Wartung ist unkompliziert: Regelmäßiges Reinigen der Schneidmesser, Überprüfen der Sensoren und gegebenenfalls ein Austausch des Akkus nach einigen Jahren. Software-Updates sind ebenfalls wichtig, um die Funktionalität Ihres Roboters auf dem neuesten Stand zu halten.
9.Für wen eignen sich Rasenmähroboter ohne Begrenzungskabel?
Diese Modelle eignen sich besonders für Menschen, die Wert auf eine unkomplizierte Einrichtung legen oder häufig Änderungen am Gartenlayout vornehmen. Auch technisch versierte Gartenbesitzer profitieren von den fortschrittlichen Funktionen dieser Geräte.
