PC Welt Tests und Reviews
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Motorola Edge 60 Fusion im Test: Budget-Smartphone für 200 Euro mit vielen Funktionen
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Schicke Farben und Oberflächen
- Starker Staub- und Wasserschutz
- Solides Display
- Hauptkamera mit guter Leistung
Kontra
- Gebogenes Display für Gamer nicht geeignet
- Leistungsprobleme
- Nur 3 Jahre Updates
- Moto AI bietet keinen wesentlichen Mehrwert
Fazit
Das Motorola Edge 60 Fusion bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, ein hervorragendes Display und einzigartige Oberflächen. Die Akkulaufzeit und das Aufladen sind ausgezeichnet, und die Kamera ist insgesamt gut. Allerdings trägt Moto AI nicht wesentlich zum Gesamterlebnis bei.
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
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Bester Preis heute
Preis beim Test
199,99 Euro
Aktuell bester Preis: Motorola Edge 60 Fusion
ShopPreisProduktPreisMotorola hat in letzter Zeit eine Reihe exzellenter Smartphones auf den Markt gebracht. Diese reichen von der aufklappbaren Razr-Familie bis zu einer ganzen Reihe von Edge-Modellen, die ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis und einzigartige Designmerkmale bieten.
Entscheidend für das Angebot von Motorola ist auch das Software-Erlebnis. Dieses kommt einem Google Pixel so nahe wie nur möglich. Während andere Hersteller, die ebenfalls Smartphones zum Einsteigerpreis anbieten, das Software-Erlebnis vollständig kontrollieren wollen, bietet Motorola ein (größtenteils) bloatwarefreies Erlebnis, das sich am Standard-Android orientiert.
Angesichts der großen Auswahl an Smartphones ist es jedoch verständlich, wenn man nicht wirklich weiß, was die Motorola-Produktpalette wirklich zu bieten hat. Das Motorola Edge 60 Fusion ersetzt das Motorola Edge 50 Fusion und ist damit die günstigste Option in der Edge-Familie, die ein Premium-Erlebnis zum kleinen Preis bieten soll.
Damit liegt es preislich über den Modellen Moto G und Moto E, aber unter dem Edge 60, Edge 60 Pro und Edge 60 Neo.
Ich habe das Edge 60 Fusion einige Wochen lang getestet, um herauszufinden, was dieses Smartphone tatsächlich zu bieten hat.
Design und Verarbeitung
- Pantone-Farben mit veganem Lederfinish
- Kunststoffrahmen
- Wasser- und Staubschutz nach IP68 und IP69
Die Rückseite des Edge 60 Fusion (hier in der Pantone-Farbe “Amazonite” mit veganem Lederfinish) ist auffällig, interessant und für ein 200-Euro-Smartphone überraschend hochwertig.
Dieses Smartphone sieht deutlich besser aus als die kostengünstigen Kunststoffmodelle, die Sie möglicherweise als Alternative in Betracht ziehen würden.
Die fortgesetzte Partnerschaft von Motorola mit Pantone führt zu einigen großartigen Farben, und ich schätze die Leuchtkraft des Finishs. Daher ist dies ein Smartphone, das nicht in eine Hülle gesteckt werden sollte, da dies den optischen Effekt zunichte machen würde.
Das Kunstleder fühlt sich hochwertig an, bietet viel Halt und bleibt glücklicherweise frei von Fingerabdrücken. Dadurch sieht dieses Smartphone deutlich besser aus als die kostengünstigen Kunststoffmodelle, die Sie möglicherweise als Alternative in Betracht ziehen würden.
Gleichzeitig verfügt das Edge 60 Fusion über ein Design mit abgerundeten Kanten. Dadurch ist der Bildschirm an den Rändern gewölbt, der Rahmen schmaler und das Profil abgerundeter als bei vielen anderen Smartphones.

Chris Hall / Foundry
Einerseits lässt sich das Smartphone dadurch ausgezeichnet greifen. Dies gilt besonders im Kontrast zu den eckigen Kanten, die man bei fast allen anderen Geräten findet. Dennoch verwendet das Edge 60 Fusion im Wesentlichen das gleiche Design, das Samsung schon vor etwa einem Jahrzehnt genutzt hat.
Der Rahmen dieses erschwinglichen Smartphones besteht aus Kunststoff und der Bildschirm ist mit Gorilla Glass 7i geschützt. Das Gerät wiegt 178 Gramm und ist 7,95 Millimeter dick, also relativ dünn.
Abgerundet wird das Design durch die Schutzklassen IP68 und IP69 für Wasser- und Staubschutz. Dies bedeutet, dass dieses Smartphone nicht nur in Wasser eintauchen kann, es hält auch Hochdruckwasserstrahlen stand. Das mag etwas unnütz klingen, signalisiert aber einen höheren Schutzstandard.
Bildschirm und Lautsprecher
- 6,67-Zoll-pOLED
- Stereolautsprecher
Ein Bereich, in dem Motorola in den vergangenen Jahren gute Arbeit geleistet hat, sind die Displays. Dieses 6,67-Zoll-pOLED vermittelt das gleiche Gefühl wie das Edge 50 Fusion. Dank der Unterstützung einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz ist es hell, lebendig und wunderbar flüssig. Das Edge 50 Fusion bot sogar 144 Hertz, aber der Verlust ist nicht spürbar.
Bei der Detailgenauigkeit kann dieses Budget-Smartphone mit einem Flaggschiff-Smartphone mithalten.
Nach dem Auspacken stellte ich fest, dass das Display im Modus “Vivid” (Lebhaft) eingestellt war. Dieser verleiht Inhalten eine schöne Sättigung. Einige Käufer mögen das vielleicht etwas zu intensiv finden, aber es gibt auch die Optionen “Natural” (Natürlich) und “Radiant” (Strahlend).
Sie können die Farbtemperatur für jeden Modus in den Einstellungen feinabstimmen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Es ist außerdem erwähnenswert, dass Sie mit diesem Display “Pantone Validated”-Farben erhalten. Ich weiß jedoch nicht genau, was der Hersteller damit meint.
Die Auflösung beträgt 2.712 x 1.220 Pixel, was einer Pixeldichte von 446 ppi entspricht. Bei der Detailgenauigkeit kann dieses Budget-Gerät mit einem Flaggschiff-Smartphone mithalten. Mit einer Spitzenhelligkeit von 4.500 Nits ist es überdies sogar heller als viele Flaggschiff-Geräte.
Dies ermöglicht zwei Dinge: Erstens kann es die Helligkeit bei voller Sonneneinstrahlung erhöhen, um Reflexionen zu vermeiden. Und zweitens bietet es ein großes Potenzial für HDR-Inhalte.

Chris Hall / Foundry
Obwohl das Edge 60 Fusion auch HDR10-Unterstützung bietet, habe ich keine HDR10-Inhalte gefunden. Dies muss jedoch nicht unbedingt negativ sein: Die HDR10-Inhalte, die ich kürzlich auf Netflix angesehen habe, waren weitaus gedämpfter als zuvor.
HDR kommt auch bei Fotos zum Tragen. Google Fotos bietet sich hier als perfekter Ort an, um Fotos zum Leben zu erwecken, da die hohe Spitzenhelligkeit den HDR-Effekt hervorhebt. Auf dem Motorola Edge 60 Fusion schien dies nicht der Fall zu sein. Obwohl es heller als das Pixel 9 Pro XL ist, sah es beim Betrachten von Fotos auf dem Display nicht so gut aus.
Das lässt mich vermuten, dass das Potenzial dieser 4.500 Nits zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirklich ausgeschöpft wird. Ein weiteres Problem, das ich mit dem Display habe, betrifft das Design. Die gebogenen Kanten sehen zwar gut aus und verbessern die Griffigkeit. Aber die Berührungsempfindlichkeit an diesen Kanten ist nicht besonders gut. Dadurch eignet sich dieses Smartphone nicht besonders gut für Spiele.
Die Lautsprecher sind jedoch recht gut und bieten eine hohe Lautstärke. Ich fand, dass das Aufdrehen der Lautstärke beim Spielen von “Call of Duty Mobile” für ein angenehmes und immersives Erlebnis sorgte.
Rechenleistung
- MediaTek-Dimensity-7300-Chipsatz
- 8 / 12 Gigabyte RAM
- 256 / 512 Gigabyte Speicher sowie 1 Terabyte über microSD-Karte
Das Herzstück des Edge 60 Fusion ist der MediaTek Dimensity 7300. Dabei handelt es sich um einen Mittelklasse-Chip. Diese Wahl trägt dazu bei, den Preis niedrig zu halten, während sie generell mit der Snapdragon-7-Serie vergleichbar ist. Tatsächlich war die Vorgängerversion dieses Smartphones noch mit dem Snapdragon 7s Gen 2 ausgestattet.
Auf dem Papier ist eine leichte Leistungssteigerung zu verzeichnen. In meinen Tests konnte ich jedoch keine wesentliche Verbesserung feststellen. Beim Spielen empfand ich die Performance als nicht ganz so flüssig wie erwartet.
Die Spieleleistung schien manchmal zu stocken – selbst bei einer WLAN-Verbindung.
Ein anhaltendes Problem, das ich hatte, war jedoch die Konnektivität: Das Edge 60 Fusion hatte manchmal Schwierigkeiten, sich mit meinem WLAN zu Hause zu verbinden, während andere Geräte keinerlei Probleme hatten. Dies machte sich vordergründig beim Spielen bemerkbar, wo die Verbindung häufig unterbrochen wurde.
Auch die Spieleleistung schien manchmal zu stocken – selbst bei einer WLAN-Verbindung. Durch die abgerundeten Kanten des Displays ist es zudem schwierig, dieses Smartphone zu empfehlen, wenn Sie viel online spielen möchten. Für ein gelegentliches Spielen ist es in Ordnung. Begeisterte Call-of-Duty-Fans sollten sich lieber anderswo umschauen. Hier empfiehlt sich unter anderem das Redmagic 10S Pro für 649 Euro.
Es gibt das Motorola Edge 60 Fusion in einer Version mit 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicher sowie mit 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte Speicher. Den Speicherplatz können Sie jedoch problemlos mit einer microSD-Karte um bis zu einem Terabyte erweitern.
Das Edge 60 Fusion ist ein typisches Smartphone in seiner Preisklasse. Die täglichen Aufgaben meistert es problemlos: Der Wechsel zwischen sozialen Medien und E-Mail-Programm bereitet dem Gerät keine Probleme. Aber sobald Sie anspruchsvollere Aufgaben bewältigen wollen, stoßen Sie an die Grenzen.
Benchmarks
Kameras
- 50-Megapixel-f/1,8-Hauptkamera
- 13-Megapixel-f/2,2-Ultraweitwinkelkamera
- 32-Megapixel-f/2,2-Selfiekamera
Man würde erwarten, dass die Kameras gegenüber der letzten Version dieses Smartphones besser geworden sind. Beim Vorgänger gab es nur zwei Objektive auf der Rückseite, jetzt scheinen es vier zu sein. Dies ist jedoch nur eine optische Täuschung, die das Edge 60 Fusion wie das teurere Edge 60 Pro aussehen lässt.

Chris Hall / Foundry
Eines dieser Elemente der Rückkamera ist der Blitz. Dazu kommt ein “3-in-1-Lichtsensor”.
Die Hauptkamera des Edge 60 Fusion ist beeindruckend
Es ist schwer zu sagen, was dieser Lichtsensor bewirkt. Ich habe eine Reihe von Fotos mit den verschiedenen Kameras gemacht, wobei ich den Lichtsensor teilweise abgedeckt habe. Dabei konnte ich keinen Unterschied feststellen. Daher vermute ich, dass er die Anmutung der Kamera einfach nur hochwertiger wirken lassen soll.
Die Hauptkamera des Edge 60 Fusion ist beeindruckend und liefert schöne, helle Bilder. Es gibt einen leichten Farbunterschied zwischen der Ultraweitwinkel- und der Hauptkamera, der jedoch nicht weiter störend ist. Ich habe das Smartphone zusammen mit dem Pixel 9a getestet und festgestellt, dass es im Allgemeinen hellere Bilder liefert, obwohl schattige Bereiche manchmal etwas stärker aufgehellt werden, als sie sollten.
Die Frontkamera liefert Selfies in guter Qualität und verfügt über einen Porträtmodus, der meiner Meinung nach die Kanten ausreichend genau erkennt.
Es gibt keinen optischen Zoom. Die Hauptkamera bietet jedoch einen zweifachen Zoom im Sucher und einen bis zu zehnfachen Digitalzoom. Bei maximaler Vergrößerung sind die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, daher sollte man dies möglichst vermeiden.
Akkulaufzeit und Aufladen
- 5.200 Milliamperestunden
- 68 Watt kabelgebundenes Laden
- Kein kabelloses Laden
Die Akkuleistung des Edge 60 Fusion ist solide. Ich habe festgestellt, dass der Akku ohne Probleme einen ganzen Tag durchhält. Selbst an einem langen Reisetag, an dem ich viel Zeit mit Hotspot-Nutzung verbracht habe, konnte das Edge 60 Fusion problemlos mithalten.
Dies ist dem 5.200-Milliamperestunden-Akku zu verdanken. Dieser übertrifft bei der Kapazität sogar viele Flaggschiff-Smartphones. Beim Laden profitieren Sie außerdem von einer 68-Watt-Unterstützung. Dies ist nicht die schnellste Ladefunktion, die Motorola anbietet – das Edge 60 Pro bietet 90-Watt-Laden. Trotzdem können Sie dieses Smartphone in kürzester Zeit wieder auftanken.
Im Lieferumfang ist kein Ladegerät enthalten. Ein passendes Modell finden Sie in unserem Ratgeber. Mit einem bereits vorhandenen 90-Watt-Ladegerät ließ sich das Smartphone in 30 Minuten von 0 auf über 60 Prozent aufladen. Motorola betont, dass man das Smartphone mit einer 15-minütigen Aufladung einen Tag lang nutzen kann. Das muss jedoch ein Tag mit geringer Nutzung sein. Es ist trotzdem großartig, dass ein Smartphone dieser Klasse über eine Schnellladefunktion verfügt.
Benutzeroberfläche & Apps
- Android 15
- Moto-AI-Funktionen
- 3 Jahre OS-Updates, 4 Jahre Sicherheitspatches
Motorola war in den vergangenen Jahren oft eine sinnvolle Alternative zu Pixel-Smartphones mit einer sauberen Android-Erfahrung. Das Edge 60 Fusion kommt mit Android 15 auf den Markt, erhält jedoch nur drei Betriebssystem-Updates, sodass es 2028 bei Android 18 enden wird. Dazu erhalten Sie vier Jahre lang Sicherheitsupdates.
Dies ist immer noch ein recht sauberes Android-Erlebnis, aber es gibt einige vorinstallierte Apps, die Motorola hinzufügt.
Dies liegt etwas hinter dem aktuellen Trend zurück: Samsung bietet beispielsweise sechs Jahre Updates für das Galaxy A36 5G, während das Pixel 9a sieben Jahre lang Updates erhält. Beide Smartphones sind aber zugegebenermaßen teurer als das Motorola Edge 60 Fusion.
Zurück zur Software: Es handelt sich immer noch um ein relativ sauberes Android-Erlebnis, aber es gibt einige vorinstallierte Apps, die Motorola hinzufügt. Es gibt eine Handvoll Spiele, und obwohl Sie während der Einrichtung gefragt werden, ob Sie bestimmte Apps installieren möchten (was Sie ablehnen können), erhalten Sie am Ende dennoch einige unerwünschte Apps. Glücklicherweise können Sie alles wieder deinstallieren.
Für 2025 gibt es eine Neuerung, die im Mittelpunkt der Bemühungen von Motorola beim Edge 60 Fusion (und anderen Geräten) steht: Moto AI. Ja, Motorola bietet jetzt zusätzlich zu den Funktionen von Google eigene KI-Funktionen an. Sie können also auch auf Gemini zugreifen, Fotobearbeitungsfunktionen über Google Fotos nutzen und die Integration in Google-Apps vornehmen.
Obwohl das Motorola Edge 60 Fusion in Aussehen und Handhabung immer noch sehr an Android erinnert, wird deutlich, wie Motorola versucht, sich mit Moto AI zu profilieren.

Chris Hall / Foundry
Um auf Moto AI zugreifen zu können, müssen Sie sich mit einem Moto-Konto anmelden. Zur Erstellung dieses Accounts werden Sie regelmäßig aufgefordert. Damit erhalten Sie Zugriff auf eine Reihe von Funktionen, mit denen Sie Informationen speichern und abrufen, Screenshots oder Webseiten analysieren, Fragen spontan beantworten oder Ihre Benachrichtigungen zusammenfassen können. Diese Funktion wird von Perplexity AI unterstützt und ist als weitere Ebene in Ihrem Smartphone vorhanden.
Dazu gehört auch die Integration in die App-Leiste, wo die Suchleiste für Apps zusätzliche KI-Abfragen anbietet. Zur App-Leiste werden dadurch neue Registerkarten hinzugefügt.

Chris Hall / Foundry
Dazu gehört ein Newsfeed, der von Taboola bereitgestellt wird und mir sofort eine Sammlung von Geschichten über Katzen oder einen Machetenangriff anzeigte.
Das wirkt etwas aufdringlich, aber glücklicherweise kann man es in den Einstellungen deaktivieren. Ebenso kann man die KI-Suche in der App-Leiste abschalten. Wenn Sie sich gar nicht anmelden, können Sie Moto AI komplett umgehen. Dann lassen sich Gesten (wie das doppelte Drücken der Ein-/Aus-Taste) für etwas Nützlicheres verwenden, beispielsweise für das Starten der Kamera.
Preis und Verfügbarkeit
Das Motorola Edge 60 Fusion wird vom Hersteller zu einem Preis von 329,99 Euro angeboten. Dabei handelt es sich um das Modell mit 8 Gigabyte RAM und 256 Gigabyte Speicherplatz. Amazon unterbietet diesen Preis mit 199,99 Euro deutlich. Der Online-Versandhändler hat auch das Modell mit 12 Gigabyte RAM und 512 Gigabyte Speicherplatz für 279 Euro im Angebot.
Das Samsung Galaxy A36 5G für 233 Euro ist eine echte Alternative. Auch das Nothing Phone (3a) für 309 Euro ist empfehlenswert, aber etwas teurer. In unserer Übersicht der besten preisgünstigen Smartphones bis 300 Euro finden Sie unsere Top-Empfehlungen.
Fazit
Das Motorola Edge 60 Fusion bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es zeichnet sich durch seine satten Farben und hochwertigen Oberflächen, einen hohen Wasserschutz und das hervorragende Display aus.
Die Hauptkamera bietet eine gute Leistung, die Akkulaufzeit ist lang und das Aufladen erfolgt schneller als bei der Konkurrenz. Allerdings überzeugen mich die KI-Funktionen von Motorola nicht. Außerdem bevorzuge ich das übersichtlichere Android-Erlebnis ohne KI-Ablenkungen. Die alltägliche Nutzung verläuft reibungslos, aber sobald man die Hardware fordert, kommt es zu Einschränkungen.
Wer ein Smartphone für Spiele sucht, sollte sich anderweitig umsehen. Doch wenn Sie ein gutes Allround-Smartphone suchen, könnte das Motorola Edge 60 Fusion genau das richtige Gerät für Sie sein.
Technische Daten
- 6,67 Zoll, 120 Hertz Super HD OLED
- MediaTek Dimensity 7300
- 8 / 12 Gigabyte RAM
- 256 / 512 Gigabyte Speicher
- 50 Megapixel, f/1,8 Hauptkamera mit OIS
- 13 Megapixel, f/2,2 Ultraweitwinkelkamera
- 32 Megapixel, f/2,2 Selfie-Kamera
- 5.200-Milliamperestunden-Akku
- 68 Watt kabelgebundenes Laden
- Stereo-Lautsprecher
- IP69-zertifiziert
- Gorilla Glass 7i
- 5G
- Bluetooth 5.4
- 161 × 73 × 7,95 Millimeter
- 178 Gramm
- Android 15
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Die besten Antivirus-Programme für Android im Langzeittest
Das Magdeburger AV-Test Institut hat im zweiten Halbjahr 2025 etliche Schutzlösungen für Android-Geräte geprüft, die ihre Hersteller zur Zertifizierung eingereicht hatten. Google Play Protect nimmt seit geraumer Zeit regulär an den Zertifizierungsprüfungen teil. Neben Google Play Protect haben weitere zehn Apps an allen Tests teilgenommen und kamen in die Wertung für den Dauertest.
Lesetipp: Die besten Antivirus-Programme für Windows 2025
Die Testergebnisse
Diese vier Produkte haben die vollen 18 Punkte erreicht:
- Bitdefender Mobile Security
- Kaspersky Premium für Android
- McAfee Mobile Security
- Sophos Intercept X for Mobile
- TotalAV Mobile Security
Alle getesteten Apps liegen im Gesamtergebnis dicht beieinander. Alle haben mindestens 17 von möglichen 18 Punkten erzielt. Fünf Schutzprogramme haben die vollen 18 Punkte erreicht. Google hat die (im Vergleich zu früher) inzwischen recht guten Ergebnisse seines automatischen App-Scans gehalten, kann jedoch nicht mit den besten Apps mithalten. Alle Apps haben mindestens 99,6 Prozent der Schädlinge in beiden Testabschnitten erkannt. Das ist eine Verbesserung um 0,2 Prozentpunkte gegenüber dem ersten Halbjahr 2025.

Android Antivirus im Dauertest 2025 – Malware-Erkennung AV-Test
Im Testabschnitt mit bis zu vier Wochen alter Malware („Referenz-Set“) haben die meisten Produkte 99,9 oder 100 Prozent der Schädlinge erkannt. Nur Google Play Protect liegt mit 99,7 Prozent ein wenig zurück. Im so genannten „Real-Time-Test“ mit tagesaktueller Malware haben sechs Apps 100 Prozent Malware-Erkennung erzielt: Avast, AVG, Avira, Bitdefender, Kaspersky und Norton 360. Vier dieser Produkte stammen vom selben Hersteller, Gen Digital.
Im Test: Die beste Antivirus-Software für Windows
Alternativen zu Kaspersky
Im Kontext des russischen Angriffs auf die Ukraine warnt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) {2648175} unverändert vor Schutzprogrammen des russischen Herstellers Kaspersky Lab. Die US-Regierung hat sie inzwischen sogar verboten. Dem hat sich Australien angeschlossen, soweit es staatliche Institutionen betrifft. Wenn Sie nach Alternativen zu Kaspersky-Produkten suchen, finden Sie unter den Schutz-Apps in diesem Test reichlich Auswahl. Die Testergebnisse der Kaspersky-App sind zum Vergleich weiterhin enthalten.
Der beste kostenlose Virenschutz für Windows
Geringe Systembelastung bei allen Apps
In der Kategorie Leistung (Systembelastung) kommen alle Kandidaten makellos durch die Tests und erhalten die vollen sechs Punkte. Der durch die Schutz-Apps erzeugte Datenverkehr, ihre Akkubelastung und ihre Bremswirkung bei normaler Nutzung der Geräte sind bei allen gleichermaßen unauffällig.
Wer schlägt falschen Alarm?
Es hat erfreulicherweise nur wenig Fehlalarme gegeben. Die Apps der Hersteller Bitdefender, F-Secure, Kaspersky, McAfee, Sophos und TotalAV sowie Google Play Protect sind ohne Fehler durchgekommen. Die vier Apps von Gen Digital haben nicht die volle Punktzahl erreicht, da sie ein paar harmlose Dateien fälschlich als Malware ausgewiesen haben.
Gratis oder Premium?
Einige der kostenlos installierbaren Apps, die Sie bei Google Play finden, sind abgespeckte Versionen der jeweiligen kostenpflichtigen Lösung des Anbieters und werben für diese. Wenn Sie die eine oder andere Zusatzfunktion, etwa ein VPN, dauerhaft nutzen wollen, können Sie teils per In-App-Kauf zur Premium-Version wechseln.
Die besten VPN-Dienste für Android-Smartphones im Vergleich
Fazit
Die besten Antivirus-Apps in diesem Dauertest bieten ein ähnliches Schutzniveau. Sie können sich also nach gewünschtem Funktionsumfang, Bedienkomfort oder Preis für eine der Apps entscheiden, die 18 Punkte oder knapp darunter erreicht haben. Mit Google Play Protect ist das Produkt mit der niedrigsten Punktzahl auf den meisten Geräten serienmäßig vorinstalliert.
In der Ergebnistabelle haben wir, wie auch bei den Windows-Tests, die Punkte aus den einzelnen Kategorien unterschiedlich gewichtet. Dabei geht die Schutzwirkung zu 50 Prozent in die Gesamtpunktzahl ein, die beiden anderen Kategorien zu je 25 Prozent (2:1:1). Diese Punktzahlen finden Sie in der letzten Spalte, nach der die Tabelle auch sortiert ist. In der vorletzten Spalte stehen die Punkte ohne diese Gewichtung (1:1:1), so wie AV-Test sie errechnet. In diesem Test rutscht F-Secure dadurch bis fast ans Ende der Tabelle ab.
Die ausführlichen Testergebnisse mit Angaben zu den Testverfahren finden Sie auf der Website des AV-Test Instituts. Dort können Sie auch die Ergebnisse früherer Tests nachschlagen.Punkte gesamt mit Gewichtung Hersteller, Produkt, Programm-version Schutz Leistung Benutz–barkeit 1:1:1
(AV-Test)2:1:1
(PC-Welt)Bitdefender Mobile Security 6,0 6,0 6,0 18,0 18,0 Kaspersky Premium für Android 6,0 6,0 6,0 18,0 18,0 McAfee Mobile Security 6,0 6,0 6,0 18,0 18,0 Sophos Intercept X for Mobile 6,0 6,0 6,0 18,0 18,0 TotalAV Mobile Security 6,0 6,0 6,0 18,0 18,0 Avast Antivirus & Security 6,0 6,0 5,7 17,7 17,8 AVG AntiVirus FREE 6,0 6,0 5,7 17,7 17,8 Avira Antivirus Security 6,0 6,0 5,7 17,7 17,8 Norton 360 6,0 6,0 5,7 17,7 17,8 F-Secure Total Security & VPN 5,8 6,0 6,0 17,8 17,7 Google Play Protect 5,5 6,0 5,7 17,2 17,0 Android Antivirus im Dauertest 2025 – Gesamtergebnis So wird getestet
Die Tests unterteilen sich in die drei Kategorien Schutzwirkung, Leistung und Benutzbarkeit. Der Schutz vor Malware wird zum einen mit mehreren Tausend Schädlingen geprüft, die nicht älter als vier Wochen sind. Zum anderen werden bei den so genannten Real-Time-Tests alle Apps gleichzeitig auf identischen Smartphones mit tausenden Exemplaren tagesaktueller Malware konfrontiert. In die Wertung der Leistung gehen eventuelle Beeinträchtigungen der Akkulaufzeit, die Bremswirkung auf das System sowie der durch die Schutz-Apps erzeugte Datenverkehr ein. Für die Benutzbarkeit werden die Fehlalarme ermittelt, die die Schutzlösungen bei fast 11.000 harmlosen Apps aus verschiedenen Quellen produzieren. Dabei stammen knapp 7000 Apps aus Google Play, an die 4000 aus anderen vertrauenswürdigen App Stores.
Die Tests werden stets auf echter Hardware (kein Emulator) unter Android 12 durchgeführt. Die Testkandidaten können jederzeit auf neueste Updates sowie Cloud-Dienste zugreifen.
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Mazda CX-80 im Test: Groß, komfortabel und genau so, wie ein SUV sein sollte
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Leise und robust
- Hoher Komfort
- Durchdachtes Interieur
Kontra
- Begrenzte elektrische Reichweite
- Das Getriebe wirkt unausgereift
- Gesperrter Touchscreen während der Fahrt
Fazit
Der Mazda CX-80 ist ein Auto, das durch seinen Komfort, seine Verarbeitungsqualität und sein Gefühl der permanenten Kontrolle überzeugt. Die elektrische Reichweite ist nicht klassenführend und das Getriebe kann sich bei leerem Akku etwas träge anfühlen.
Doch insgesamt ist der CX-80 ein Fahrzeug, das mehr Aufmerksamkeit verdient, als es wahrscheinlich bekommen wird. Gleichzeitig ist der SUV eines der harmonischsten Siebensitzer-Plug-in-Hybrid-Modelle, die es derzeit zu kaufen gibt.Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
This value will show the geolocated pricing text for product undefined
Aktueller Preis
Preis beim Test
57.550 Euro
Aktuell bester Preis: Mazda CX-80
ShopPreisProduktPreisMazda steckt in einer Zwickmühle: Die japanische Automarke baut stilvolle, zuverlässige und oft überraschend angenehme Fahrzeuge. Doch die Verkaufszahlen spiegeln dies nur selten wider. Auch der neue CX-80 verstärkt diesen Eindruck. Es handelt sich um einen großen Familien-SUV mit Plug-in-Hybrid-Technologie, Allradantrieb und sieben Sitzen. Das Auto füllt damit eine Lücke, für die es nur wenige Alternativen gibt.
Der CX-80 hinterlässt einen starken ersten Eindruck: groß, selbstbewusst und mit Linien, die sowohl Eleganz als auch Präsenz ausstrahlen. Doch werden auch viele Käufer das Potenzial erkennen, das Mazda hier bietet?

Der CX-80 hinterlässt auf der Straße einen starken Eindruck – elegant, groß und mit einer echten Premium-Ausstrahlung. Andreas Bergsman
Durchdachtes und solides Interieur
Im Innenraum des CX-80 empfängt mich eine wirklich gut durchdachte Umgebung. Die Materialauswahl ist hochwertig, die Stoffverkleidungen vermitteln ein weiches und exklusives Gefühl und selbst Details wurden nicht vergessen. Die Sitze vorne und in der zweiten Reihe ähneln eher Sesseln als Autositzen. In meinem Testwagen besteht die zweite Reihe aus zwei separaten Sitzen mit einer stabilen Armlehne dazwischen, Getränkehaltern und eigenem Stauraum.

Die dritte Sitzreihe eignet sich am besten für Kinder oder kleinere Erwachsene. Der Komfort ist dennoch vollkommen ausreichend. Andreas Bergsman
Die Fondpassagiere verfügen zudem über eine eigene Klimazone. Die dritte Sitzreihe ist in erster Linie für kleinere Passagiere oder Kinder gedacht. Der Platz ganz hinten geht in Ordnung, aber die Sitzposition ist für Erwachsene zu einschränkend. Für kurze Fahrten mag das kein Problem sein. Doch längere Strecken will man in der dritten Reihe nicht freiwillig in Kauf nehmen. Der Kofferraum ist bei umgeklappter dritter Sitzreihe genauso geräumig, wie man es von einem Fahrzeug dieser Größe erwartet.
Das Infotainmentsystem von Mazda ist wie üblich etwas eigenwillig. Der Bildschirm funktioniert nur im Stand als Touchscreen – während der Fahrt muss alles über das Scrollrad in der Mittelkonsole gesteuert werden. Das wirkt altmodisch, insbesondere im Zusammenspiel mit Apple Carplay und Android Auto, wo man gerne direkt auf den Bildschirm tippen möchte.

Die Umgebung des Fahrers ist logisch aufgebaut und vermittelt ein Gefühl der Kontrolle. Andreas Bergsman
Gleichzeitig hat diese Mischung aus Bildschirm und physischen Tasten aber auch etwas Ansprechendes. Sie ist übersichtlich, logisch und im Alltag schnell zu bedienen. Die Systeme funktionieren insgesamt sehr gut. Der adaptive Tempomat hält den Abstand verlässlich ein, die Spurhaltefunktion arbeitet reaktionsschnell und das Fahrzeug fühlt sich auf der Straße stabil und sicher an. Nur die Totwinkelwarnung könnte deutlicher ausfallen. Die kleine LED im Rückspiegel ist leicht zu übersehen.
Sicher und leise auf der Straße
Der CX-80 besticht durch seine Details. Im Gegensatz zu vielen anderen Fahrzeugen lassen sich die von der EU vorgeschriebenen Warntöne ganz einfach ausschalten – ein Knopfdruck links vom Lenkrad, und schon ist es still. Wenn Sie die Funktion dennoch nutzen möchten, können Sie selbst wählen, bei welcher Geschwindigkeit der Warnton aktiviert werden soll. Auch das funktioniert einwandfrei.

Physische Tasten, übersichtliche Regler und ein logisches Layout – genau so, wie es sein sollte. Andreas Bergsman
Auf der Straße fühlt sich der CX-80 groß, aber stabil an, fast wie ein Panzer. Die Lenkung ist ruhig und etwas träge und lädt nicht gerade zum sportlichen Fahren ein. Stattdessen geht es um Sicherheit und Komfort. Die Geräuschdämmung ist wirklich gut, besonders im Elektrobetrieb, wo der Mazda fast geräuschlos rollt.
Das Getriebe ist der bemerkenswerteste Punkt des Fahrzeugs. Wenn die Batterie leer ist, fühlt sich der Antriebsstrang an wie bei einem stufenlosen Automatikgetriebe. Dadurch dreht das Auto oft höher als gewünscht. Dies beeinträchtigt zwar nicht das Fahren an sich, mindert jedoch etwas den Gesamteindruck.
Angemessener Verbrauch und beeindruckender Komfort
Die Reichweite im Elektrobetrieb liegt im unteren Bereich. Während des Testzeitraums konnten je nach Temperatur und Straßentyp etwa 40 bis 50 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt werden. Bei leerer Batterie lag der Verbrauch bei etwa 8,5 Litern pro 100 Kilometer im gemischten Fahrbetrieb. Angesichts der Größe und des Gewichts des Fahrzeugs ist dies durchaus akzeptabel.
Der elektrische Antriebsstrang liefert 327 PS Systemleistung, und der Allradantrieb sorgt für gute Bodenhaftung auf jedem Untergrund. Der Komfort, das Design und der großzügige Innenraum unterscheiden den CX-80 von anderen Fahrzeugen seiner Klasse.

Bei umgeklappter dritter Sitzreihe ist der Kofferraum sehr geräumig und bietet viel Platz. Andreas Bergsman
Mazda hat auch in puncto Benutzerfreundlichkeit ganze Arbeit geleistet. Es gibt zahlreiche Ladesteckdosen, drei Klimazonen und gut platzierte Bedienelemente. Die Fahrerumgebung ist übersichtlich, die Instrumentierung klar und das klassische Mazda-Feeling ist vorhanden – ich fühle mich eher in das Fahren eingebunden als davon abgekoppelt.
Der Mazda CX-80 ist ein außergewöhnlich angenehmer Familien-SUV. Der Komfort, das Design und der durchdachte Innenraum machen ihn zu einer der attraktivsten Optionen in seiner Klasse. Die elektrische Reichweite könnte besser sein und das Getriebe fühlt sich nicht immer ganz harmonisch an. Doch das sind keine entscheidenden Schwächen.
Wenn Sie einen großen Plug-in-Hybrid mit Allradantrieb, viel Platz und Fokus auf Komfort statt Sportlichkeit suchen, ist dies eine wirklich gute Wahl.
Technische Daten
Modell: Mazda CX-80 e-Skyactiv Phev
Hersteller: Mazda
Motor: 2,5 Liter Benzinmotor, Elektromotor, 327 PS Systemleistung
Getriebe: 8-Gang-Automatik
Antrieb: Allradantrieb
Batterie: 17,8 Kilowatttunden Lithium-Ionen
Reichweite im Elektrobetrieb: bis zu 61 Kilometer (WLTP), ca. 40–50 Kilometer in der Praxis
0–100 km/h: 6,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h
Verbrauch: 4,0–4,1 Liter pro 100 Kilometer (WLTP), ca. 8,5 Liter pro 100 Kilometer ohne elektrische Unterstützung
Anhängelast: 2.500 Kilogramm
Kofferraumvolumen: bis zu 1.971 Liter (zweite und dritte Sitzreihe umgeklappt)
CO2-Emissionen: 90–92 Gramm pro Kilometer (WLTP)
Preis: 57.550 Euro -
Geekom Geekbook X16 Pro im Test: Guter Einstieg in den Laptop-Markt
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Leichtes und stabiles Gehäuse aus Magnesium
- Ansprechendes 2,5K-Display mit 120 Hz und hoher Farbtreue
- Zukunftssicher durch Intel Ultra 9 mit dedizierter NPU
- Üppige Speicherausstattung mit 32 GB RAM und 2 TB SSD
- Umfangreiche Anschlussoptionen inklusive USB4 und microSD
Kontra
- Unter Volllast ist die Kühlung deutlich hörbar
- Die Webcam bietet nur Standardqualität
Fazit
Mit dem Geekbook X16 Pro wagt Geekom den Einstieg in den Laptop-Markt – und hinterlässt einen vielversprechenden Eindruck. Es bietet dank des Intel Ultra 9 viel Leistung und bleibt dabei angenehm leicht und mobil. Hochwertige Materialien und ein flüssiges 120-Hz-Display ermöglichen ein modernes und professionelles Arbeiten. Trotz des schlanken Gehäuses stehen zahlreiche Anschlüsse zur Verfügung. Das Notebook eignet sich besonders für Nutzer, die unterwegs viel Leistung, ein geringes Gewicht und KI-Funktionen schätzen.
Price When Reviewed
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Best Pricing Today
Preis beim Test
1799 Euro
Aktuell bester Preis: Geekom Geekbook X16 Pro
ProduktPreisBis zum 1. März 2026 gibt es bei Amazon und bei Geekom mit dem Gutscheincode WTX1610Feinen Rabatt von 10 Prozent auf die ausgewählte Konfiguration.
Bislang war Geekom vor allem für seine Mini-PCs bekannt. Mit dem Geekbook X16 Pro erweitert das Unternehmen sein Portfolio nun um ein Notebook. Der Laptop-Markt ist stark umkämpft und wird von zahlreichen etablierten Herstellern geprägt. Im Test muss sich zeigen, wie sich das X16 Pro hinsichtlich Verarbeitung, Ausstattung und Leistung im Vergleich zu gängigen Alternativen einordnet.
Design & Verarbeitung
Das Geekom Geekbook X16 Pro hinterlässt bei mir sofort einen bleibenden Eindruck, als ich es aus der Verpackung hebe. Ich bin vom Design und der hochwertigen Verarbeitung angetan. Geekom verwendet einen CNC-gefrästen Unibody aus einer Magnesiumlegierung. Die Verarbeitung ist präzise, Spaltmaße sind praktisch nicht vorhanden.
Vor allem das Verhältnis von Größe zu Gewicht ist beeindruckend. Trotz des 16-Zoll-Formats bringt das Gerät nur 1.299 Gramm auf die Waage. In Kombination mit seiner geringen Bauhöhe von 17 Millimetern (an der dünnsten Stelle sogar noch weniger) unterscheidet es sich positiv von klobigen Office-Laptops.

Christoph Hoffmann
Das Gehäuse ist im Anfass- und Aufklapp-Test verwindungssteif. Auch bei punktuellem Druck auf die Tastatur oder das Gehäuse gibt das Material kaum nach. Das matte Finish ist unempfindlich gegenüber Fingerabdrücken. Die Scharniere halten das Display sicher in Position und ermöglichen ein einhändiges Öffnen.
Ausstattung
Das Herzstück des Laptops ist der Intel Core Ultra 9-185H. Dieser mobile High-End-Prozessor aus der ersten Core-Ultra-Generation („Meteor Lake“) wurde bereits Ende 2023 vorgestellt und wird aktuell in vielen Laptops verbaut. Er wird von Intels neuer Core-Ultra-Series-3-Generation („Panther Lake“) ersetzt, die auf der CES 2026 vorgestellt wurde.
Das Besondere am Intel Core Ultra 9-185H ist die integrierte NPU (Neural Processing Unit). Sie ist speziell für KI-Berechnungen ausgelegt. Im Alltag entlastet sie die CPU und GPU bei Aufgaben wie der Hintergrundunschärfe in Videocalls oder der lokalen Bildbearbeitung.

Christoph Hoffmann
Geekom stellt dem Prozessor 32 GB schnellen LPDDR5x-Arbeitsspeicher zur Seite. Laut HWInfo sind acht Riegel des Herstellers Rayson Hi-Tech mit jeweils vier Gigabyte auf dem Mainboard verlötet. Fest verlöteter Arbeitsspeicher kommt ohne Steckfassungen aus.
Das erlaubt kompaktere Gehäusedesigns, während kürzere Signalwege die Integrität bei hohen Taktraten verbessern und gleichzeitig die Latenz sowie den Energieverbrauch reduzieren. Allerdings ist der Arbeitsspeicher damit nicht aufrüstbar.

Christoph Hoffmann
Bei der im Testgerät verbauten Crucial P310 (Modell CT2000P310SSSD8) handelt es sich um eine schnelle M.2-NVMe-SSD mit PCIe-4.0-Schnittstelle und einer Kapazität von 2 TB. Zu den Transferraten später mehr.

Christoph Hoffmann
Die Tastatur des Geekbook X16 Pro macht insgesamt einen guten Eindruck auf mich. Sie ist mit einer weißen LED-Beleuchtung ausgestattet, die das Arbeiten bei schlechtem Licht erleichtert und eine bessere Sicht auf die Tasten ermöglicht.
Der Tastenhub ist angenehm, die Druckpunkte sind klar definiert und das Layout wirkt aufgeräumt. Die Tasten sind mit großer Schrift bedruckt. Auch bei längeren Schreibarbeiten lässt sich komfortabel und zügig tippen.
Nur die Position einzelner Tasten erfordert eine kurze Eingewöhnung, was im Alltag jedoch kaum ins Gewicht fällt. Die Tastatur ist gut für Büroarbeit, Texte und produktives Arbeiten geeignet.

Christoph Hoffmann
Das Touchpad des Geekbooks ist angenehm groß. In meinen Tests reagierte es präzise auf Eingaben und Gesten und ermöglichte eine insgesamt flüssige und zuverlässige Bedienung.
Der Fingerabdrucksensor in der oberen rechten Ecke dient gleichzeitig als Ein-/Aus-Schalter. Er ermöglicht einen biometrischen Zugriffsschutz beim Login über Windows Hello.

Christoph Hoffmann
Das Geekom GeekBook X16 Pro ist mit einer 2-Megapixel-Frontkamera ausgestattet, die Aufnahmen in Full HD (1080p) ermöglicht. Damit bietet es eine bessere Bildqualität als viele Standard-Laptops.
Zur weiteren Ausstattung gehören zwei Mikrofone und ein Lichtsensor zur automatischen Helligkeitsanpassung. Was ich vermisse, ist ein physischer Privacy-Shutter, mit dem sich die Kamera mechanisch abdecken ließe, um die Privatsphäre zu schützen.
Bei den Anschlüssen zeigt Geekom, dass Mobilität keinen Verzicht auf Konnektivität bedeuten muss. Auf der rechten Seite des Gehäuses sitzen zwei USB-A-Ports (5GB/s), etwa für externe Laufwerke, USB-Sticks oder klassisches Zubehör wie Maus und Tastatur. Außerdem ein 3,5-mm-Kombianschluss für Headset/Audio und ein microSD-Kartenleser.
Auf der linken Seite des Notebooks befinden sich zwei USB-C-Anschlüsse. Einer davon ist USB4-kompatibel und unterstützt Datenübertragungsraten von bis zu 40 GB/s – ideal für schnelle externe SSDs, Dockingstationen oder externe Displays. Über diesen Port lässt sich das Notebook zudem mit Strom versorgen.
Der andere USB-C-Port arbeitet mit USB-3.2-Geschwindigkeit (10 GB/s). Über den HDMI-2.0-Ausgang können externe Monitore ohne Adapter angeschlossen werden.

Christoph Hoffmann
Auch in puncto drahtlose Konnektivität ist das Gerät zeitgemäß ausgestattet. Es unterstützt Wi-Fi 6E, das höhere Übertragungsraten, eine stabilere Verbindung und geringere Latenzen ermöglicht – insbesondere in Netzwerken mit vielen gleichzeitig verbundenen Geräten. Davon profitieren Videocalls, Cloud-Dienste und große Downloads spürbar. Für kabellose Eingabegeräte, Kopfhörer und Lautsprecher steht Bluetooth 5.4 zur Verfügung.
Hohe Leistung auf engstem Raum erfordert eine intelligente Kühlung. Das im Geekom verbaute “IceBlade 2.0”-System meistert diese Herausforderung im Test: Die Lüfter bleiben im Alltag angenehm leise, springen bei anspruchsvollen Renderprozessen jedoch deutlich hörbar an und regeln dann schnell wieder herunter.
Bildschirm im 16:10-Format
Das Display zählt zu den großen Stärken des Geräts. Das Seitenverhältnis von 16:10 bietet spürbar mehr vertikalen Arbeitsbereich als das klassische 16:9-Format, was vor allem beim Arbeiten mit Dokumenten, Tabellen oder Quellcode von Vorteil ist.

Christoph Hoffmann
Die 2,5K-Auflösung mit 2.560 × 1.600 Pixeln sorgt für eine hohe Pixeldichte und damit für eine scharfe Darstellung von Texten, Icons und Grafiken. Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz werden scrollende Inhalte, Animationen und die Bewegungen des Mauszeigers flüssiger dargestellt als bei herkömmlichen 60-Hz-Displays.
Mit einer maximalen Helligkeit von 400 Nits ist das Display in Innenräumen gut lesbar und auch für den Einsatz im Freien bei indirektem Sonnenlicht geeignet. Farben wirken insgesamt ausgewogen.
Kein Highend-Audio – aber doch klangstark
Auch das Audio-Setup des GeekBook X16 Pro fällt im Test positiv auf, obwohl es sich nicht um Top-Lautsprecher handelt. Das Notebook verfügt über zwei integrierte Stereo-Lautsprecher (2 × 4 Ohm × 2 Watt) mit DTS:X Ultra-Unterstützung. Die Lautsprecher sind vorn am Gehäuse angebracht und strahlen den Schall nach unten ab. Dieser wird dann über die Tischfläche reflektiert.

Christoph Hoffmann
Das breite Klangbild und die Räumlichkeit sind zufriedenstellend. Die Lautstärke reicht für Filme, Serien und Videokonferenzen aus. Stimmen werden klar wiedergegeben, wenngleich die Tiefen nicht mit externen Lautsprechern mithalten können.
Lange Akkulaufzeit und schnelle Aufladung
Ein häufiger Schwachpunkt bei leichten Notebooks ist die Akkukapazität. Geekom gibt eine Laufzeit von bis zu 17 Stunden an und bezieht sich dabei auf eigene Messungen. Das bedeutet einen Platz im Spitzenfeld vergleichbarer Notebooks, zumindest auf dem Papier.
Tatsächlich zählt der von GFL hergestellte Lithium-Ionen-Akku im X16 Pro mit einer Nennkapazität von 74.924 mWh zu den größeren Energiespeichern in der 16-Zoll-Klasse. Wir waren gespannt, ob er für respektable Laufzeiten sorgt.
Testszenario ist ein realer Arbeitsalltag mit gemischter Office-Nutzung, intensivem Einsatz von Browser-Tabs und leichter Bildbearbeitung. Dabei hielt der Akku nach Messungen knapp 13 Stunden durch, bevor das Gerät wieder an die Steckdose musste. Das ist ein sehr gutes Ergebnis für ein so mobiles 16-Zoll-Gerät und übertrifft die Laufzeit vieler Wettbewerber in dieser Kategorie.

Christoph Hoffmann
Positiv ist außerdem, dass das handliche 65-W-GaN-Netzteil kaum größer als ein Smartphone-Ladegerät ist. Es lädt den Akku zügig auf und ist aufgrund seiner kompakten Abmessungen leicht zu verstauen. Im Test hat es etwa 60 Minuten gedauert, das X16 Pro von 10 auf 80 Prozent zu laden.
Windows 11 Pro ist vorinstalliert – aber von 2024
Das Geekbook X16 Pro wird mit vorinstalliertem Windows 11 Pro ausgeliefert. Das Betriebssystem ist ab Werk auf dem Stand von 24H2 Build 26100 mit Release-Datum 1. Oktober 2024 und ist schnell aktiviert und eingerichtet. Wir haben das System über die Update-Funktion auf den neuesten Stand gebracht. Anschließend haben wir die Intel-Treiber für die NPU und die Arc-Grafik installiert.

Christoph Hoffmann
Rechenleistung
Geekom will mit dem Intel Core Ultra 9-185H und 32 GB LPDDR5x-Speicher eine neue Referenz für mobile KI- und Produktivitätsanwendungen setzen. Ob das Konzept aufgeht, zeigen unsere Benchmark-Ergebnisse.
Die Ergebnisse im PCMark 10 unterstreichen das Potenzial dieses Gesamtpakets: Mit einem Score von 8.256 Punkten sichert sich der Laptop eine Spitzenposition im Vergleichsumfeld. Das Lenovo Yoga 9i kommt auf 7.719 Punkte, das Asus Zenbook S 14 auf 6.598 Punkte. Beide Laptops nutzen den Intel Core Ultra 7 258V.

Christoph Hoffmann
Besonders der Wert für die Produktivität sticht beim Geekbook mit über 15.000 Punkten hervor. Er steht für eine erstklassige Performance bei komplexen Office-Workflows und Tabellenkalkulationen. Auch in der Content-Erstellung liefert das System solide Ergebnisse, wenngleich spezialisierte Workstations mit dedizierter Grafik bei Render-Aufgaben naturgemäß im Vorteil bleiben.
Die Analyse des 3DMark-CPU-Profils verdeutlicht die effiziente Skalierbarkeit der Architektur. Mit 973 Punkten im Single-Thread-Test bildet der Prozessor eine solide Basis für alltägliche Anwendungen. Bei steigender Thread-Anzahl entfaltet das System sein Potenzial und erreicht bei maximaler Auslastung 6.741 Punkte. Dieser Wert hievt das Gerät ins Oberklasse-Segment. Aufschlussreich ist der Vergleich zwischen 8 und 16 Threads: Hier wird die gute Ressourcenausnutzung deutlich, wenngleich das flache Gehäuse thermische Grenzen setzt, die eine vollständige Leistungsentfaltung verhindern.

Christoph Hoffmann
Die Grafikleistung im Time Spy Test beläuft sich auf 4.073 Gesamtpunkte. Dabei erreicht die integrierte Intel-Arc-Grafik 3.732 Grafikpunkte. Diese Leistung reicht aus, um aktuelle Spiele in reduzierter Auflösung flüssig darzustellen. Für anspruchsvolle Titel in nativer Auflösung ist die Hardware hingegen weniger geeignet. Dies belegen auch die Ergebnisse in Steel Nomad: Mit nur etwa sieben Bildern pro Sekunde stößt die Grafikeinheit bei modernen 4K-Lasten an ihre Grenzen.
Ein Lichtblick ist der Intel XeSS-Funktionstest, bei dem KI-Algorithmen zum Einsatz kommen. Ohne die Hochskalierung erreicht das System im Test nur niedrige Bildraten. Durch die Aktivierung der XeSS-Technologie steigt die Performance um 167 Prozent. Dadurch wird ein flüssigeres Spielerlebnis in unterstützten Titeln ermöglicht.

Christoph Hoffmann
Die Ergebnisse von Geekbench-AI Pro untermauern den Fokus auf künstliche Intelligenz. Mit einem Quantized Score von 6.137 Punkten ist das Notebook gut für Anwendungen mit lokaler KI-Berechnung vorbereitet. In diesem Bereich übertrifft die Architektur viele ältere Prozessorgenerationen deutlich.

Christoph Hoffmann
Der SSD-Datendurchsatz in Crystal Disk Mark überzeugt auf ganzer Linie. Die verbaute 2-TB-SSD erreicht Lesegeschwindigkeiten von 7.000 MB/s. Schreibvorgänge erfolgen mit über 6.100 MB/s. Solche Transferraten minimieren die Ladezeiten bei großen Dateien oder Videoschnitten erheblich.

Christoph Hoffmann
Die hohe Speicherbandbreite gleicht Lastspitzen effektiv aus. Die Resultate in Solar Bay mit über 55 Bildern pro Sekunde zeigen, dass sogar Raytracing-Effekte in gewissem Umfang möglich sind. Dennoch bleibt das Gerät in erster Linie ein Werkzeug für produktive Köpfe und kreative Anwender.

Christoph Hoffmann
Fazit
Das Geekbook X16 Pro verbindet ein leichtes, hochwertiges Gehäuse mit einer für diese Geräteklasse hohen Rechenleistung. Während viele Laptops mit vergleichbarer CPU-Ausstattung entweder deutlich schwerer ausfallen oder auf Kunststoffgehäuse setzen, bietet das Geekbook eine ausgewogene Kombination aus Performance, Mobilität und Verarbeitung. Moderne Funkstandards wie Wi-Fi 6E und Bluetooth 5.4 ermöglichen zudem eine schnelle und stabile Anbindung an Netzwerke und Peripheriegeräte.
Mit dem Geekbook X16 Pro überträgt Geekom Erfahrungen aus dem Bau kompakter und effizienter Mini-PCs auf den Laptop-Bereich. Das Notebook bietet eine konstante Leistungsentfaltung bei zugleich kontrollierter Wärmeentwicklung und bleibt dabei angenehm leise. Die lange Akkulaufzeit unterstützt den mobilen Einsatz zusätzlich. Insgesamt ergibt sich ein funktionales und ausgewogenes Gesamtpaket, das sich für den produktiven Einsatz im Alltag eignet.
Technische Daten
- Abmessungen: 356 × 248,5 × 17 mm (B × T × H)
- Gewicht: 1.299 g
- Prozessor: Intel Core Ultra 9-185H (bis zu 5.1 GHz, 16 Kerne, 22 Threads)
- Grafik: Intel Arc Graphics (integriert)
- Arbeitsspeicher: 32 GB LPDDR5x (Dual-Channel)
- Festplatte: 2 TB M.2 PCIe Gen 4 x4 SSD (Crucial P310 CT2000P310SSSD8)
- Display: 16 Zoll IPS, 2.5K (2.560 × 1.600 Pixel), 16:10, 120 Hz, 100% sRGB, 400 Nits
- Gehäuse: Magnesiumlegierung (CNC-Unibody)
- Akku: 75 Wh, bis zu 17 Stunden Laufzeit, 65 Watt GaN-Netzteil
- Anschlüsse: 1 × USB4 (Full Function), 1 × USB-C, 2 × USB 3.2 Gen 2, HDMI 2.0, microSD-Slot, 3.5mm Klinke
- Konnektivität: Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.4
- Sicherheit: Fingerabdrucksensor
- Betriebssystem: Windows 11 Pro
- Garantie: 2 Jahre und Support rund um die Uhr (24/7)
-
Hummer HX Pro im Test: Starthilfe-Powerbank auch für schwere Autos
Auf einen Blick
Unsere Wertung
Pro
- Leistungsstarker Notstarter
- Kompakt und handlich
- Qi-Ladegerät und Warnleuchte integriert
Kontra
- Keine hochwertige Tasche im Lieferumfang enthalten
Fazit
Hummer HX Pro ist ein starkes und zuverlässiges Starthilfe-Gerät, das Ihr Auto startet, während Sie gleichzeitig damit Ihr Smartphone aufladen oder andere Verkehrsteilnehmer warnen können, falls Sie am Straßenrand stehen bleiben. Wir können das kompakte Gadget sehr empfehlen!
Preis zum Zeitpunkt der Bewertung
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Bester Preis heute
Preis beim Test
152,49 Euro
Aktuell bester Preis: Hummer HX Pro
ShopPreisProduktPreisVergessen Sie Starthilfekabel und hilfsbereite Nachbarn – mit einem Notstarter können Sie Ihr Fahrzeug selbst zum Laufen bringen, wenn die Batterie leer ist. Ich habe den Hummer HX Pro getestet.
Beim Hummer HX Pro handelt es sich um eine kleine gelbe Box, die mit einem 12-Volt-Kabel und einer kleinen Stofftasche geliefert wird. Das Gerät sieht nicht aufregend aus, aber die technischen Daten versprechen viel.

Das Hummer-Ladegerät neben meinem alten treuen Begleiter von Noco. Mikael Lindkvist
Kann ein so kleines Ladegerät, das nicht viel größer ist als meine Powerbank, wirklich ein Auto mit leerer Batterie starten? Laut den technischen Daten soll es eine Spitzenstromstärke von 1000 Ampere liefern, genau wie mein Noco-Ladegerät, das ich immer in meinem Pickup habe.
Drahtloses Laden
Der Hummer HX verfügt über eine integrierte kabellose Ladeplatte auf der Oberseite, die für 45 Watt ausgelegt ist. Zusätzlich gibt es zwei USB-A-Anschlüsse und einen USB-C-Eingang zum Laden.

Warum laden Sie Ihre Airpods nicht über den Notstarter auf? Mikael Lindkvist
Ich will den Hummer HX Pro mit meinem Subaru Outback aus dem Jahr 2014 testen. Die Batterie des Fahrzeugs ist relativ neu, aber ich entlade sie fast vollständig. Für das Hummer-Starthilfegerät ist die leere Batterie kein Problem – das Auto springt beim ersten Versuch sofort an. Das mitgelieferte 12-Volt-Kabel ist robust und ausreichend lang. Hummer gibt an, dass der Starter intern auch 2000 Ampere verkraften kann, er ist jedoch begrenzt durch das 12-Volt-Kabel.
Startet auch große Fahrzeuge problemlos
Als ich meinen Ford F150 im Winter zwei Wochen lang nicht genutzt hatte, sprang er nicht an. Das ist nicht ungewöhnlich, und für mich war es eine Gelegenheit, den Hummer HX Pro erneut zu testen. Würde er ein Fahrzeug mit 5-Liter-V8-Motor bei -16 Grad Außentemperatur zum Laufen bringen? Eine deutlich größere Herausforderung als ein kleiner Subaru.
Aber auch hier glänzt der Hummer-Starter. Das Auto springt genauso leicht an wie mit dem Noco-Ladegerät, das ich normalerweise verwende und das die gleichen Spezifikationen für Gleichstromausgang hat.

Es ist sehr angenehm, sich nicht mit Starthilfekabeln befassen zu müssen. Mikael Lindkvist
Der Notstarter von Hummer hat wie viele ähnliche Geräte eine integrierte Beleuchtung. Sie besteht aus einer kleinen Taschenlampe an der kurzen Seite und einer größeren Lampe an einer anderen Seite. Sie schalten die Beleuchtung ein, indem Sie die Lampentaste gedrückt halten, dann wechseln Sie die Funktion durch kurzes Drücken derselben Taste. Mit der Seitenleuchte können Sie ein starkes gelbes Blinklicht aktivieren; ideal, wenn Sie andere Verkehrsteilnehmer warnen müssen.
Beeindruckend ist die Batteriekapazität: Trotz des kleinen Formats verspricht der Hersteller 37 Wattstunden in der eingebauten Lithiumbatterie.

Der Hummer HX Pro hat auch meinen F150 wieder zum Leben erweckt. Mikael Lindkvist
Sollten Sie den Hummer HX Pro kaufen?
Dieses Ladegerät bringt eine hervorragende Leistung, ich kann es nur jedem empfehlen.
Kaufen können Sie den Notstarter Hummer HX Pro bei Amazon für rund 152 Euro.
Hersteller: Hummer
Getestet: Januar 2026
Akku: 37000 mWh / 37 Wh / 10000 mAh
Spitzenstrom: 12 Volt / 2000 Ampere ; Klemmleistung: 12 Volt / 1000 Ampere
USB-C: PD 45 Watt aus, PD 30 Watt ein
USB-A: Insgesamt QC 18 Watt maximal
Micro-USB-Eingang: 10 Watt maximal (5 Volt / 2 Ampere)
Betriebstemperatur: –20 °C bis 60 °C
Abmessungen: 161 x 88 x 33 Millimeter
Gewicht: 470 GrammAuto tot? Diese Starthilfe-Powerbank bringt Sie sofort zurück auf die Straße














